GEW HOF
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Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Oberfranken
Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft                                                  Oberfranken

Unser Archiv von vergangenen GEW-Foren BILDUNG ANDERS:

 

BILDUNG ANDERS wurde 25:

Die fränkischen GEW-Bezirke feierten das Jubiläum mit einem Film von Dr. Paul Schwarz im Casablanca-Kino Ochsenfurt.

 

Thematischer Schwerpunkt dabei: die berufliche Bildung.

 

Die hohe Zahl der Ausbildungsabbrecher*innen war Anlass für die Diskussion der Teilnehmer*innen mit

 

- Peter Anhäuser, Dipl.Verwaltungswirt, Fachlehrkraft, Arbeits-  
                             und Berufsberater, Projektmitarbeiter PraeLab
                             (Prävention von Ausbildungsabbrüchen)


- Barbara Hoffstadt, Leiterin der Abteilung Ausbildung bei der
                              Handwerkskammer Unterfranken

- Ansgar Klinger, Leiter des Org.bereichs Berufliche Bildung beim
                             Hauptvorstand der Gewerkschaft Erziehung und
                             Wissenschaft


- Klaus Meyer, Kfz-Meister, Ausbilder, Geschäftsführer des
                             Autohauses Meyer in Ochsenfurt


- Anna-Katrin Kroll, Jugendsekretärin beim Deutschen Gewerk-
                             schaftsbund, Schweinfurt


- Dr. Paul Schwarz, Bildungsjournalist, Regisseur

 

Diskussionsleitung: Martin Heilig, Diplom-Handelslehrer an einer
                                                      Berufsoberschule, Vorsitzender
                                                      der GEW Unterfranken

 

 

                                                                                                                                                                          

GEW: Abbruch von Ausbildung vermeiden
Kongress der Bildungsgewerkschaft mit Gelingensfaktoren des Dualen Systems

 

Zum 25. Mal fand in Unterfranken der GEW-Kongress Bildung-Anders statt. Zu diesem Jubiläum stand das Duale System der Ausbildung auf dem Prüfstand: In Unterfranken wie im Bundesgebiet bricht jeder vierte Lehrling seine Ausbildung ab. "Die Hälfte der Abbrecher landet ungelernt auf einem immer rauer werdenden Arbeitsmarkt," sagte der GEW-Bezirksvorsitzende Martin Heilig. Dr. Peter Schwarz zeigte in seinem Film "Abbruch vermeiden!" auf, woran das liegt, aber auch was dagegen unternommen werden kann. Wichtig seien Kontakte zwischen Schulen und Betrieben, für die die Lehrkräfte auch freigestellt werden müssten. Lernpatenschaften, Netzwerke, die Eltern, Auszubildende, Betriebe und Schulen verbinden, sind erfolgreich. Auch ein Coaching-System wie das PraeLab (Praevention von Lehrabbrüchen) der Bundesagentur für Arbeit biete Chancen, Ausbildungskrisen zu überwinden. Fachleute aller an Ausbildung beteiligten Akteure diskutierten Lösungsansätze.

 

Andrea Sitzmann, HWK, Geschäftsbereich berufliche Bildung warnte, dass jedes Jahr 800 Lehrstellen in Unterfranken unbesetzt blieben: Man muss sich daher um die speziellen Belange der Abbrecher kümmern, da die Elternhäuser die Jugendlichen oft alleine ließen: "Abbrecher benötigen eine starke Gesellschaft, die ihnen Rückhalt bietet".

 

Anna Katrin Kroll, DGB-Jugendsekretärin, sagte, dass "Ausbildungsreife" sich im selektiven Schulsystem nicht so leicht herstellen ließe. Ausbildungsbetriebe müssten ebenfalls ausbildungsreif sein: "Wir müssen den Austausch zwischen Schulen und Betrieben mit sozialpädagogischer Hilfestellung für Azubis sicherstellen."

 

Klaus Meyer, vom Ochsenfurter Autohaus Meyer, der in vierzig Jahren 70 Lehrlinge ausgebildet hat, hält das Duale System für "super": "Praktika sind dabei das non-plus-ultra bei uns, sie müssten aber mit  5-6 Wochen länger sein als bisher, damit beide Seiten lernen, sich aufeinander einzustellen."

 

Die Bundesagentur für Arbeit qualifiziert Berater, die mit systematischer Ursachenanalyse, intensiver Begleitung und Beratung und hohem Einsatz Abbrecher schon von vor dem Abbruch der Ausbildung identifizieren. Peter Anhäuser von der Hochschule der BA: "PraeLab ist ein Frühwarnsystem, dem individuelle Beratung folgt." Die Arbeitgeber müssten noch besser eingebunden werden.

Ansgar Klinger, Leiter der Abteilung Berufliche Bildung der GEW Deutschland, warnte, dass ein Streben nach höheren Abschlüssen  ("Akademisierungswahn") falsche Signale in den Arbeitsmarkt sende: "Akademiker haben bessere Aussichten, da Arbeitgeber sie hofieren." Die Arbeitgeber müssten daran arbeiten, dass z. B. das Handwerk hervorragende Perspektiven böte. Dazu gehöre aber auch eine faire Bezahlung der Arbeit.

Der Gründer von Bildung anders, der unterfränkische Lehrer und ehmalige GEW-Personalrat Rudolf Brandenstein schloss mit dem Hinweis, dass unter Geflüchteten ein ungeheures Potential schlummere: "Auch hier müssen wir die von der Regierungspartei immer wieder beschworenen christlich-sozialen Werte beim Wort nehmen. Geduldeten jugendlichen Flüchtlingen  muss endlich erlaubt werden, eine Ausbildung zu machen."

Quellen:

Berufsbildungsbericht 2018: https://www.bmbf.de/pub/Berufsbildungsbericht_2018.pdf
PraeLab (Praevention von Lehrabbrüchen): http://www.praelab-hdba.eu/
BU

Bildung-Anders-Initiator Rudolf Brandenstein begrüßte auf dem Podium (v. links) Peter Anhäuser von der Hochschule der Agentur für Arbeit in Mannheim, Regisseur Dr. Paul Schwarz, Andrea Sitzmann von der Handwerkskammer Unterfranken, Anna-Katrin Kroll, Jugendsekretärin des DGB in Schweinfurt, Moderator und GEW-Bezirksvorsitzender Martin Heilig, Unternehmer Klaus Meyer aus Ochsenfurt sowie Ansgar Klinger, Leiter des Organisationsbereichs Berufliche Bildung der GEW.

Mit freundlichen Grüßen,
Jörg Nellen, stellvertetender Vorsitzender und Pressesprecher GEW-Bezirk Unterfranken

BildungAnders 2017:

"Und wie geht`s in der Schule?"
GEW-Bildungsfachtagung schaut auf Schülerbefinden
 

 

"Gute Schulen erkennt man auch daran, dass sich Schülerinnen und Schüler darin wohlfühlen," sagt der Gründer der Fachtagung Bildung Anders, Rudolf Brandenstein. Die Bildungsgewerkschaft GEW aller drei fränkischen Bezirke stellte das Befinden von Schülerinnen und Schülern in den Mittelpunkt der diesjährigen Tagung in Hallstadt.
"Die Forschung hat die Befindlichkeiten der Lernenden bisher sträflich vernachlässigt," bedauerte Referent Jonas Lanig, Vorsitzender der Aktion Humane Schule. Im Zentrum der Bildungsforschung hätten bisher lediglich die Lernleistungen gestanden. "Das führte zu äußerst fragwürdigen, unproduktiven Schul- und Länder-Rankings."

 

Aus verschiedenen nationalen und internationalen Forschungen zur Zufriedenheit der Lernenden filterte Lanig im wesentlichen vier Faktoren heraus:
 

- Auch wenn sich Schülerinnen und Schüler gut vorbereitet fühlen, empfindet jeder
 
zweite von ihnen Angst vor Klassenarbeiten  -  Angst blockiert bekanntermaßen
  das Denken!


- Schulstress ist nur für etwa jeden dritten Schüler kein Problem, nicht einmal jeder
  zweite bezeichnet die sozialen Beziehungen in der Schule als anerkennend!

- die Identifikation mit der eigenen Schule ist hoch, das Bestehen der
  Abschlussprüfung ein wichtiges Ziel, das Interesse an den Unterrichtsinhalten
  aber erschreckend gering.


- Schülerinnen und Schüler möchten sich möglichst lange alle Bildungswege offen
  halten.

 

"Gerade der letzte Punkt deutet darauf hin, dass die GEW-Forderung nach längerer gemeinsamer Schulzeit dem Wohlbefinden und damit dem Lernerfolg der Lernenden dienlich wäre", folgerte der Referent: Dann könnten Schulen auch humane Häuser des Lernens werden, wenn dort alle Schülerinnen und Schüler einer Gemeinde oder eines Stadtteils willkommen seien und niemand durch Ziffernnoten abgewertet würde.

 

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Im Folgenden die Ergebnisse schriftlicher Befragungen
in Franken im Herbst 2017:
        

                                                          (Mehrfachnennungen waren möglich)

 

 

Antworten von Mittelschüler*innen der Jahrgangsstufen 6 bis 8:

 

Ich gehe zur Schule,

48/64 weil das meine Pflicht ist

50/64 weil ich den Schulabschluss für meinen Berufswunsch brauche

37/64 weil ich in der Schule Freundinnen und Freunde treffe

25/64 weil es in der Schule um Themen geht, die mich interessieren

34/64 weil ich mein Wissen ausbauen möchte

4 / 64 weil ich gerne zu den Besten meiner Klasse gehöre


Für Schule plus Hausaufgaben brauche ich täglich ca.

4/64 6h    31/64 7h    21/64 8h    4/64 9h   4/64 ohne Angabe

 

45/64 Mit der Schule hab ich keine Probleme

32/64 Lernen mit dem Ziel „gute Noten“ ist für mich harte Arbeit

5 / 64 Ich finde es schwierig, Verhaltensregeln der Schule einzuhalten

30/64 Schüler/innen behandeln Mitschüler/innen meistens freundlich

52/64 Ich bin mit meiner Schule zufrieden

48/64 Lehrkräfte behandeln Schüler/innen meistens freundlich

51/64 Ich bin mit meinen Lehrkräften zufrieden

33/64 Auch wenn ich mich gut vorbereitet habe, spüre ich Prüfungsangst

 

Wenn ich Schwierigkeiten in der Schule habe, wende ich mich meist

29/64 an Lehrkräfte

33/64 an Mitschüler/innen

35/64 an die Eltern

19/64 an andere Personen des Vertrauens

 

Antworten von Mittelschüler*innen der Jahrgangsstufen 9 und 10:
 

Ich gehe zur Schule,

19/35 weil das meine Pflicht ist

32/35 weil ich den Schulabschluss für meinen Berufswunsch brauche

18/35 weil ich in der Schule Freundinnen und Freunde treffe

7 / 35 weil es in der Schule um Themen geht, die mich interessieren

13/35 weil ich mein Wissen ausbauen möchte

3 / 35 weil ich gerne zu den Besten meiner Klasse gehöre


Für Schule plus Hausaufgaben brauche ich täglich ca.

3/35 6h    14/35 7h    7/35 8h    6/35x 9h    4/35x 10h    1/52 ohne Angabe

 

22/35 Mit der Schule hab ich keine Probleme

17/35 Lernen mit dem Ziel „gute Noten“ ist für mich harte Arbeit

7/35 Ich finde es schwierig, Verhaltensregeln der Schule einzuhalten

17/35 Schüler/innen behandeln Mitschüler/innen meistens freundlich

25/35 Ich bin mit meiner Schule zufrieden

22/35 Lehrkräfte behandeln Schüler/innen meistens freundlich

23/35 Ich bin mit meinen Lehrkräften zufrieden

15/35 Auch wenn ich mich gut vorbereitet habe, spüre ich Prüfungsangst

 

Wenn ich Schwierigkeiten in der Schule habe, wende ich mich meist

15/35 an Lehrkräfte

16/35 an Mitschüler/innen

17/35 an die Eltern

8 / 35 an andere Personen des Vertrauens

 

Antworten einiger Realschüler*innen
(und zwei Schüler*innen einer Wirtschaftsschule)

der Jahrgangsstufen 5+6:

 

 

Ich gehe zur Schule,

5 / 9 weil das meine Pflicht ist

4 / 9 weil ich den Schulabschluss für meinen Berufswunsch brauche

8 / 9 weil ich in der Schule Freundinnen und Freunde treffe

3 / 9 weil es in der Schule um Themen geht, die mich interessieren

4 / 9 weil ich mein Wissen ausbauen möchte

0 / 9 weil ich gerne zu den Besten meiner Klasse gehöre


Für Schule plus Hausaufgaben brauche ich täglich ca.

0 / 9  6h       2 / 9  7h       7 / 9  8h    

 

6 / 9 Mit der Schule hab ich keine Probleme

1 / 9 Lernen mit dem Ziel „gute Noten“ ist für mich harte Arbeit

1 / 9 Ich finde es schwierig, Verhaltensregeln der Schule einzuhalten

4 / 9 Schüler/innen behandeln Mitschüler/innen meistens freundlich

8 / 9 Ich bin mit meiner Schule zufrieden

6 / 9 Lehrkräfte behandeln Schüler/innen meistens freundlich

6 / 9 Ich bin mit meinen Lehrkräften zufrieden

2 / 9 Auch wenn ich mich gut vorbereitet habe, spüre ich Prüfungsangst

 

Wenn ich Schwierigkeiten in der Schule habe, wende ich mich meist

5 / 9 an Lehrkräfte

1 / 9 an Mitschüler/innen

6 / 9 an die Eltern

6 / 9 an andere Personen meines Vertrauens
 

 

Antworten von Gymnasiast*innen der Jahrgangsstufen 5 - 12:
 

Jg. 5

 

 

Ich gehe zur Schule,

33/53 weil das meine Pflicht ist

34/53 weil ich den Schulabschluss für meinen Berufswunsch brauche

27/53 weil ich in der Schule Freundinnen und Freunde treffe

30/53 weil es in der Schule um Themen geht, die mich interessieren

37/53 weil ich mein Wissen ausbauen möchte

4 /53 weil ich gerne zu den Besten meiner Klasse gehöre



Für Schule plus Hausaufgaben brauche ich täglich ca.

15/53 6h           26/53 7h       11/53 8h       0/53 9h       1/53 10h

 

36/53 Mit der Schule hab ich keine Probleme

15/53 Lernen mit dem Ziel „gute Noten“ ist für mich harte Arbeit

0 / 53 Ich finde es schwierig, Verhaltensregeln der Schule einzuhalten

43/53 Schüler/innen behandeln Mitschüler/innen meistens freundlich

51/53 Ich bin mit meiner Schule zufrieden

45/53 Lehrkräfte behandeln Schüler/innen meistens freundlich

45/53 Ich bin mit meinen Lehrkräften zufrieden

31/53 Auch wenn ich mich gut vorbereitet habe, spüre ich Prüfungsangst
 

 

Wenn ich Schwierigkeiten in der Schule habe, wende ich mich meist

22/53 an Lehrkräfte              

29/53 an Mitschüler/innen                          

48/53 an Eltern                    

10/53 an andere Personen des Vertrauens

 

Jg. 6

 

 

Ich gehe zur Schule,

22/55 weil das meine Pflicht ist

37/55 weil ich den Schulabschluss für meinen Berufswunsch brauche

32/55 weil ich in der Schule Freundinnen und Freunde treffe

7 / 55 weil es in der Schule um Themen geht, die mich interessieren

17/55 weil ich mein Wissen ausbauen möchte

2 / 55 weil ich gerne zu den Besten meiner Klasse gehöre



Für Schule plus Hausaufgaben brauche ich täglich ca.

0/55 6h        5/55 7h       37/55 8h      11/55 9h       2/55 10h

 

13/55 Mit der Schule hab ich keine Probleme

15/55 Lernen mit dem Ziel „gute Noten“ ist für mich harte Arbeit

1 / 55 Ich finde es schwierig, Verhaltensregeln der Schule einzuhalten

25/55 Schüler/innen behandeln Mitschüler/innen meistens freundlich

42/55 Ich bin mit meiner Schule zufrieden

20/55 Lehrkräfte behandeln Schüler/innen meistens freundlich

35/55 Ich bin mit meinen Lehrkräften zufrieden

25/55 Auch wenn ich mich gut vorbereitet habe, spüre ich Prüfungsangst
 

 

Wenn ich Schwierigkeiten in der Schule habe, wende ich mich meist

6/55 an Lehrkräfte                  

21/55 an Mitschüler/innen                            

46/55 an Eltern                        

3 / 55 an andere Personen des Vertrauens

 

Jg. 7

 

 

Ich gehe zur Schule,

36/66 weil das meine Pflicht ist

52/66 weil ich den Schulabschluss für meinen Berufswunsch brauche

51/66 weil ich in der Schule Freundinnen und Freunde treffe

21/66 weil es in der Schule um Themen geht, die mich interessieren

27/66 weil ich mein Wissen ausbauen möchte

3 / 66 weil ich gerne zu den Besten meiner Klasse gehöre



Für Schule plus Hausaufgaben brauche ich täglich ca.

12/66 6h       10/66 7h       20/66 8h      18/66 9h      6/66 10h

 

39/66 Mit der Schule hab ich keine Probleme

17/66 Lernen mit dem Ziel „gute Noten“ ist für mich harte Arbeit

0 / 66 Ich finde es schwierig, Verhaltensregeln der Schule einzuhalten

53/66 Schüler/innen behandeln Mitschüler/innen meistens freundlich

57/66 Ich bin mit meiner Schule zufrieden

52/66 Lehrkräfte behandeln Schüler/innen meistens freundlich

45/66 Ich bin mit meinen Lehrkräften zufrieden

47/66 Auch wenn ich mich gut vorbereitet habe, spüre ich Prüfungsangst
 

 

Wenn ich Schwierigkeiten in der Schule habe, wende ich mich meist

10/66 an Lehrkräfte                

45/66 an Mitschüler/innen                           

50/66 an Eltern                      

10/66 an andere Personen des Vertrauens

 

Jg. 8

 

 

Ich gehe zur Schule,

22/46 weil das meine Pflicht ist

34/46 weil ich den Schulabschluss für meinen Berufswunsch brauche

26/46 weil ich in der Schule Freundinnen und Freunde treffe

8 / 46 weil es in der Schule um Themen geht, die mich interessieren

16/46 weil ich mein Wissen ausbauen möchte

2 / 46 weil ich gerne zu den Besten meiner Klasse gehöre



Für Schule plus Hausaufgaben brauche ich täglich ca.

1/46 6h       18/46 7h      21/46 8h       6/46 9h      0/46 10h

 

12/46 Mit der Schule hab ich keine Probleme

13/46 Lernen mit dem Ziel „gute Noten“ ist für mich harte Arbeit

0 / 46 Ich finde es schwierig, Verhaltensregeln der Schule einzuhalten

26/46 Schüler/innen behandeln Mitschüler/innen meistens freundlich

36/46 Ich bin mit meiner Schule zufrieden

26/46 Lehrkräfte behandeln Schüler/innen meistens freundlich

17/46 Ich bin mit meinen Lehrkräften zufrieden

25/46 Auch wenn ich mich gut vorbereitet habe, spüre ich Prüfungsangst
 

 

Wenn ich Schwierigkeiten in der Schule habe, wende ich mich meist

5/46 an Lehrkräfte                      

20/46 an Mitschüler/innen                     

29/46 an Eltern                          

14/46 an andere Personen des Vertrauens

 

Jg. 9

 

 

Ich gehe zur Schule,

32/53 weil das meine Pflicht ist

39/53 weil ich den Schulabschluss für meinen Berufswunsch brauche

36/53 weil ich in der Schule Freundinnen und Freunde treffe

7 / 53 weil es in der Schule um Themen geht, die mich interessieren

18/53 weil ich mein Wissen ausbauen möchte

2 / 53 weil ich gerne zu den Besten meiner Klasse gehöre



Für Schule plus Hausaufgaben brauche ich täglich ca.

1/53 6h       7/53 7h       21/53 8h        19/53 9h       6/53 10h

 

19/53 Mit der Schule hab ich keine Probleme

22/53 Lernen mit dem Ziel „gute Noten“ ist für mich harte Arbeit

1 / 53 Ich finde es schwierig, Verhaltensregeln der Schule einzuhalten

36/53 Schüler/innen behandeln Mitschüler/innen meistens freundlich

38/53 Ich bin mit meiner Schule zufrieden

36/53 Lehrkräfte behandeln Schüler/innen meistens freundlich

28/53 Ich bin mit meinen Lehrkräften zufrieden

26/53 Auch wenn ich mich gut vorbereitet habe, spüre ich Prüfungsangst
 

 

Wenn ich Schwierigkeiten in der Schule habe, wende ich mich meist

5/53 an Lehrkräfte                  

36/53 an Mitschüler/innen                      

32/53 an Eltern                       

15/53 an andere Personen des Vertrauens

 

Jg.10

 

 

Ich gehe zur Schule,

39/63 weil das meine Pflicht ist

50/63 weil ich den Schulabschluss für meinen Berufswunsch brauche

35/63 weil ich in der Schule Freundinnen und Freunde treffe

14/63 weil es in der Schule um Themen geht, die mich interessieren

27/63 weil ich mein Wissen ausbauen möchte

3 / 63 weil ich gerne zu den Besten meiner Klasse gehöre



Für Schule plus Hausaufgaben brauche ich täglich ca.

0/63x 6h    14/63 7h    16/63 8h    17/63 9h     15/63 10h    1x ohne Angabe

 

23/63 Mit der Schule hab ich keine Probleme

36/63 Lernen mit dem Ziel „gute Noten“ ist für mich harte Arbeit

2 / 63 Ich finde es schwierig, Verhaltensregeln der Schule einzuhalten

52/63 Schüler/innen behandeln Mitschüler/innen meistens freundlich

37/63 Ich bin mit meiner Schule zufrieden

46/63 Lehrkräfte behandeln Schüler/innen meistens freundlich

30/63 Ich bin mit meinen Lehrkräften zufrieden

35/63 Auch wenn ich mich gut vorbereitet habe, spüre ich Prüfungsangst

 

Wenn ich Schwierigkeiten in der Schule habe, wende ich mich meist

5/63 an Lehrkräfte                 

47/63 an Mitschüler/innen                         

33/63 an Eltern                          

24/63 an andere Personen des Vertrauens

 

Jg.11

 

Ich gehe zur Schule,

17/25 weil das meine Pflicht ist

25/25 weil ich den Schulabschluss für meinen Berufswunsch brauche

15/25 weil ich in der Schule Freundinnen und Freunde treffe

8 / 25 weil es in der Schule um Themen geht, die mich interessieren

11/25 weil ich mein Wissen ausbauen möchte

4 / 25 weil ich gerne zu den Besten meiner Klasse gehöre



Für Schule plus Hausaufgaben brauche ich täglich ca.

0/25 6h       2/25 7h       2/25 8h      8/25 9h     9/25 10h     4/25 11 h

 

9 / 25 Mit der Schule hab ich keine Probleme

15/25 Lernen mit dem Ziel „gute Noten“ ist für mich harte Arbeit

0 / 25 Ich finde es schwierig, Verhaltensregeln der Schule einzuhalten

20/25 Schüler/innen behandeln Mitschüler/innen meistens freundlich

18/25 Ich bin mit meiner Schule zufrieden

18/25 Lehrkräfte behandeln Schüler/innen meistens freundlich

21/25 Ich bin mit meinen Lehrkräften zufrieden

17/25 Auch wenn ich mich gut vorbereitet habe, spüre ich Prüfungsangst
 

 

Wenn ich Schwierigkeiten in der Schule habe, wende ich mich meist

6/25 an Lehrkräfte            

19/25 an Mitschüler/innen

13/25 an Eltern                   

8 / 25 an andere Personen des Vertrauens

 

Jg.12

 

Ich gehe zur Schule,

15/41 weil das meine Pflicht ist

35/41 weil ich den Schulabschluss für meinen Berufswunsch brauche

11/41 weil ich in der Schule Freundinnen und Freunde treffe

0 / 41 weil es in der Schule um Themen geht, die mich interessieren

6 / 41 weil ich mein Wissen ausbauen möchte

2 / 41 weil ich gerne zu den Besten meiner Klasse gehöre



Für Schule plus Hausaufgaben brauche ich täglich ca.

2/41 6h      3/41 7h      16/41 8h      11/41 9h      6/41 10h 
3/41 ohne Angabe

 

10/41 Mit der Schule hab ich keine Probleme

20/41 Lernen mit dem Ziel „gute Noten“ ist für mich harte Arbeit

2 / 41 Ich finde es schwierig, Verhaltensregeln der Schule einzuhalten

22/41 Schüler/innen behandeln Mitschüler/innen meistens freundlich

12/41 Ich bin mit meiner Schule zufrieden

16/41 Lehrkräfte behandeln Schüler/innen meistens freundlich

11/41 Ich bin mit meinen Lehrkräften zufrieden

20/41 Auch wenn ich mich gut vorbereitet habe, spüre ich Prüfungsangst
 

 

Wenn ich Schwierigkeiten in der Schule habe, wende ich mich meist

1 / 41 an Lehrkräfte         

25/41 an Mitschüler*innen
12/41
an Eltern                

5 / 41 an andere Personen des Vertrauens

 

 

BilDung anders 2016:

 

     demokratie braucht
   demokratische schulen

 

 

Vor einem Vierteljahrhundert gründete der Hauptschullehrer Rudolf Brandenstein mit Gleichgesinnten in Sommerhausen das Bildungsforum "Bildung anders" der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Würzburg. "Nach 23 Tagungen mit 134 Referentinnen und Referenten, darunter Jean Paul Martin, Heinz Klippert und Prof. Potthoff, nehmen heute Lehrkräfte aus allen drei fränkischen Regierungsbezirken teil", sagte Brandenstein in seinem Grußwort. Was ihn und seine Mitstreiter damals wie heute antreibt, sind die positiven Impulse.

 

Der Dokumentarfilm "Schools of Trust" des Physiklehrers Christoph Schuhmann nimmt Schulen vor die Kamera, die demokratisch organisiert sind. 43 Interviewte, darunter anerkannte Bildungsexperten Gerald Hüther, Klaus Klemm, Jesper Juul, Peter Gray und Manfred Spitzer, in zwölf Schulen auf drei Kontinenten erzählen, warum Lernen ohne Zwang und ohne Bedrohung durch schlechte Noten erfolgreich lernen heißt: Schülerinnen seien "Begeisterungspakete" (Spitzer). Respektvolle Beziehungen und der Mut, Neues auszuprobieren (Klemm) ermöglichen Erfolg als Nebenwirkung der Begeisterung: "Man lernt, was man will, ich tu alles in meinen Kopf, was reinpasst, was rein will," sagt eine Schülerin im Film.

 

"Demokratische Schulen stärken die Demokratie in der Gesellschaft", betont auch Fritz Reheis, Pädagogikprofessor aus Bamberg. "Aber nur, wenn Demokratie nicht als Herrschafts-, sondern als Gesellschafts- und Lebensform begriffen wird. Reheis fordert, dass demokratisch verfasste Schulen Quer-Denker hervorbringen, die fähig sind, sich in die Gestaltung unseres Gemeinwesens auch kritisch einzumischen. Wer in einer demokratischen Schule gelernt habe, quer zu denken, habe auch gelernt, extreme Ungleichheiten zu erkennen und gegen diese Widerstand zu leisten. "Das gefällt natürlich jenen nicht, die von diesen Ungleichheiten profitieren", so Reheis.

"So lange wir keine demokratischen Schulen haben", stimmt Brandenstein zu, "so lange werden wir das Bildungsforum der GEW brauchen."

 

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Ein hervorragendes Buch zum Thema haben Lothar Krappmann und Christian Petry 2016 im Debus Pädagogik Verlag (Schwalbach/Ts.) herausgegeben. Der Titel:

WORAUF KINDER UND JUGENDLICHE EIN RECHT HABEN.   KINDERRECHTE, DEMOKRATIE UND SCHULE:  EIN MANIFEST

 

Auch in Oskar Negts PHILOSOPHIE DES AUFRECHTEN GANGS.  STREITSCHRIFT FÜR EINE NEUE SCHULE  (Steidl Verlag, Göttingen 2014) ist Wesentliches  zum Thema zu finden.

 

Die Deutsche Gesellschaft für Demokratiepädagogik bietet auf ihrer homepage nicht nur Texte, sondern auch Hinweise zu Veranstaltungen:   http://www.degede.de     

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"Es ist überflüssig, Menschen demokratische Werte zu vermitteln: Sie haben diese Werte bereits. Der Wunsch nach Demokratie kommt vom Bürger. Politiker und Demokratietheoretiker fassen ihn nur in Worte.

Es reicht nicht, Menschen einzutrichtern, wie unser konkretes politisches System (auf dem Papier) funktioniert, und auch nicht, sie in das reale System schnuppern zu lassen (Demokratie leben und lernen). Das kann u.U. die Abneigung gegen die Demokratie fördern. Vielmehr müssen sie Gelegenheit bekommen, ihre demokratischen Ideale im Alltag anzuwenden und zu vervollkommnen. Dazu haben wir ein praktikables und wirksames Förderkonzept erarbeitet (KMDD und Diskussionstheater).

Dazu Thomas Jefferson: Wenn wir meinen, die Bürger seien nicht reif für die Demokratie, dürfen wir diese nicht von ihnen nehmen, sondern müssen ihre Reifung fördern."

Georg Lind

 

Bloß keine Angst vor der Schule

         Rudolf Brandenstein spricht sich für ein demokratischeres System aus

(Der Text erschien am 21. Oktober 2016 auf Seite 1 in der Tageszeitung „Die Kitzinger“,
die Fragen stellte Redaktionsmitglied Ralf Dieter)

 

Er setzt sich seit 25 Jahren für eine andere Form von Schule ein. Und er hat klare Vorstellungen. Mehr Gerechtigkeit und Chancengleichheit wünscht sich Rudolf Brandenstein. Und mehr Demokratie. Alle Kinder würden davon profitieren, ist sich der Fortbildungsbeauftragte der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft in Unterfranken (GEW) sicher. Und die Lehrer sowieso. Denn: Wo weniger Angst herrscht, da lässt es sich besser unterrichten.

 

Frage: Was passt Ihnen am bayerischen Schulsystem nicht?

Rudolf Brandenstein: Es basiert viel zu sehr auf Angst. Das liegt an den Noten und dem ständigen Vergleich untereinander. Am schlimmsten ist die Selektion nach der vierten Klasse.

 

Frage: Warum?

Rudolf Brandenstein: Weil es die Schüler trennt in diejenigen, die vermeintlich erfolgreich sind und diejenigen, die ständig das Gefühl haben, nicht gut genug zu sein. Durch diese Selektion und die späteren Auf- und Abstiege sowie das Sitzenbleiben geht jede Menge Energie verloren, die viel effektiver eingesetzt werden könnte.

 

Frage: Das heißt? Sie plädieren für ein durchgängiges Schulsystem?

Brandenstein: Zumindest die ersten zehn Jahre sollten die Kinder in einer Schule für alle unterrichtet werden. Man sollte sie gemeinsam wachsen lassen. Ohne Notendruck und eventuell sogar in jahrgangsübergreifenden Lerngruppen. Danach kann man entscheiden, welchen Weg jeder Einzelne geht. So könnten wir diese elende soziale Ungerechtigkeit beenden.

 

Frage: Wovon sprechen Sie?

Brandenstein: In Bayern ist es besonders ausgeprägt, dass Kinder aus bildungsfernen Haushalten kaum Chancen haben, sich nach oben zu arbeiten. Der Schulabschluss hängt in hohem Maße vom Bildungsstandard und dem Geldbeutel des Elternhauses ab. Und diese Schere geht immer weiter auseinander. Das können wir uns auf Dauer nicht leisten.

 

Frage: Demokratische Schulen sind eine Lösung?

Brandenstein: Mehr Demokratie in Schulen wäre zumindest ein Mosaikstein auf dem Weg zu einem besseren Schulsystem. Das lässt sich in staatlichen Schulen schon jetzt realisieren.

 

Frage: Wie?

Brandenstein: Indem man die Schüler ernst nimmt und mitbestimmen lässt. Ich habe zum Beispiel jede Schulwoche am Montag mit einem Klassenrat begonnen. Wir haben gemeinsam den Wochenplan erstellt und am Ende der Woche haben wir uns wieder zusammengesetzt und die Ergebnisse diskutiert. Unter der Woche haben die Schüler ihre Aufgaben selbstständig oder in Gruppenarbeit erledigt.

 

Frage: Und das hat geklappt? Die Schüler haben ihre Freiheiten nicht ausgenutzt?

Brandenstein: Im Gegenteil. Meine Erfahrung aus fast 40 Jahren als Volksschullehrer lautet: Wenn man etwas Macht an die Schüler abgibt, bekommt man ganz viel Disziplin zurück. Das oberste Ziel eines Lehrers sollte lauten: Respekt vor den Kindern haben. Dafür muss ich sie aber in das System einbinden.

 

Frage: Und die Schüler wollen aus diesem System nicht ausbrechen?

Brandenstein: Wenn die Regeln gemeinsam erarbeitet werden, halten sich die meisten Schüler daran. Der Vorteil für mich als Lehrer: Ich habe viel mehr Freiraum, um mich mit einzelnen Schülern zu beschäftigen.

 

Frage: In Nürnberg laufen die Planungen für die erste demokratische Schule in Franken nach dem Vorbild der Sudbury-Schools. Ist das Ihre Vision der künftigen Schullandschaft?

Brandenstein: Nein, ich begrüße zwar solche Schulversuche, ich bin aber als Gewerkschafter ein Verfechter der staatlichen Schulen. Aber im Moment gleichen diese viel zu oft einem geschlossenen Zwangssystem. Der Unterricht müsste offener, die Schüler mehr einbezogen werden. Der oft willkürliche Lehrplan müsste an die Lebensrealität angepasst werden. In Berlin gibt es Schulen, die haben Fächer wie „Verantwortung“ oder „Herausforderung“ in ihren Fächerkanon aufgenommen.

 

Frage: Das heißt?

Brandenstein: Schüler machen dort im Rahmen dieser Fächer ein mehrwöchiges Praktikum z. B. in Kindergärten, Kliniken oder Altenheimen oder müssen sich mit 150 Euro drei Wochen außerhalb der Stadt durchschlagen.

 

Frage: Klingt abenteuerlich.

Brandenstein: Ist es auch. Eine Gruppe hat eine Radtour durch Schweden gemacht, eine andere ist durch Frankreich gewandert.

 

Frage: Und das bringt mehr als drei Wochen Latein-Vokabeln pauken?

Brandenstein: Davon bin ich überzeugt. Das Ziel von Schule muss doch lauten, junge Menschen zu befähigen, ihr Leben selbstständig zu bewältigen, Entscheidungen zu treffen und Probleme zu lösen. Durch solche Erfahrungen bilden sie ihre Persönlichkeit.

 

Frage: Um bei der Abschlussprüfung zu scheitern?

Brandenstein: Im Gegenteil. Die Studien zeigen, dass die Lernbereitschaft nach solchen Erfahrungen exponentiell ansteigt. Die Ergebnisse in den Abschlussprüfungen waren bei diesen Schülern jedenfalls nicht schlechter als an herkömmlichen Schulen.

 

Frage: Das heißt: Es ist Zeit für eine große Reform?

Brandenstein: Lehrer können das Wort Reform nach den Erfahrungen der letzten Jahre nicht mehr hören. Wir müssen versuchen, die Chancengleichheit in einer gut finanzierten staatlichen Schule zu erhöhen und die Schüler durch Methoden wie selbstständiges Lernen oder Befreiung vom Notendruck zu motivieren. Denn eines ist doch klar: Kinder sind von Natur aus lernbegierig. Diese Lernbegierde geht leider viel zu oft verloren.

 

Frage: Ist es realistisch, dass sich das bayerische Schulsystem in diese Richtung entwickeln
wird?

Brandenstein: Kleine Änderungen hin zu einer demokratischeren Schule könnten wir ohne Kosten und ohne große Schwierigkeiten schon jetzt durchsetzen. Große Änderungen sind in der politischen Landschaft in Bayern schwierig. Wenn Sie mich nach einer echten Reform fragen, dann würde ich alle Schulen schließen und „Eine Schule für alle“ bis Klasse 10 öffnen.

 

 

Schools of Trust Film von Christoph Schuhmann, 2015, 63 Min.

 

Viele Schüler*innen meinen, sie lernen nichts für das Leben. Unter Zwang wird nicht nachhaltig gelernt. An demokratischen Schulen geht man davon aus, dass Kinder von Natur aus neugierig sind und motiviert gerne das lernen, was sie brauchen. Lernen und spielen hängen eng zusammen, Motivation kommt wie Hunger und Durst. Was Spaß macht, wird leicht gelernt. Lernen kann als kreatives Problemlösen betrachtet werden. Die gängige restriktive Fehlerkultur des selektiven Schulsystems führt oft zur Mutlosigkeit und erschwert erfolgreiches Lernen. All diese Thesen werden in Statements von Prof. Manfred Spitzer, Prof. Gerald Hüther und Jesper Juul untermauert. Schulen in Freiburg, Israel, Skandinavien und Puerto Rico werden mit verschiedenen Ansätzen vorgestellt.

 

  • Lernen = soziale Kompetenz erwerben, Selbständigkeit, Freundschaft, Teamfähigkeit

  • Lernen = 5 Fragen stellen: 1. Wer bin ich? 2. Wer möchte ich sein? 3. Wie kann ich der werden, der ich sein will? 4. Was muss ich dafür lernen? 5. Wie lerne ich?

  • Lernen = Jeder schreibt seinen eigenen Lehrplan

  • Lernen = Eltern haben Vertrauen, lassen los, lassen machen

  • Lernen = Freiheit für etwas, nicht frei von etwas

  • Lernen = Ja sagen zum Leben, zur Vielfalt

 

Mit dieser Veranstaltung schließt sich für Bildung anders (Schule anders) nach 25 Jahren ein Kreis. 1991wurde „Schule anders“ von einigen Kolleginnen und Kollegen im GEW Kreisverband Würzburg ins Leben gerufen. Ziel war eine offenere, demokratische Schule, die Kinder zum selbständigen Lernen befähigt.

 

Es stellen sich Fragen:

 

  • Sollen wir es wirklich Privatschulen überlassen, demokratische Strukturen zu verwirklichen?

  • Wie kann man den Schulalltag demokratisieren?

  • Inwieweit ist die staatliche Schul-Hierarchie undemokratisch?

 

 

Rudolf Brandenstein

 

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Demokratie braucht demokratische Schulen!

 

Wo thematisiert die Schule Demokratie?
Im Sozialkundeunterricht  -  häufig formal und mit einer Negativbesetzung des Themas, indem dort schlechte Noten vergeben werden, wenn staatliche Institutionen und politische Abläufe, mit denen die Schüler*innen kaum etwas zu tun hatten, bei Tests nicht exakt dargestellt werden.

 

Auch im Geschichtsunterricht geht es hin und wieder um demokratische bzw. undemokratische Staatsformen. Gleichzeitig erleben die Schüler*innen meist nur am Rande demokratische Vorgänge an der Schule. Passt die Anordnungsmacht von Lehrkräften gegenüber Schüler*innen zu einer Schule in der Demokratie  - ebenso wie die Anordnungsmacht der Schulverwaltung gegenüber Lehrkräften?

 

Will die Landesregierung tatsächlich erreichen, was sie in die Lehrpläne schreibt, nämlich von der Demokratie überzeugte junge Menschen aus den Schulen entlassen, warum ermöglicht sie dann wenige bis keine demokratischen Erfahrungen während der Schulzeit? Warum gibt es keine regelmäßigen Treffen von Schulparlamenten, keine Wahl der Schulleitungen auf Zeit, keine Entscheidungsmöglichkeiten der einzelnen Schüler*innen über den Zeitpunkt von Tests?

 

E. Wilhelm

 

 

1991 bis 2017:                133 Referent*innen

bei „Schule anders“ bzw. „Bildung anders":

 

Alfen, Klemens (WS: Schülermotivierende Methoden nach Klippert)

Anzeneder, Benedikt (WS: Von der Schrift zur Handlung – Texte sich spielend aneignen)

Auer, Hanne (WS: Wochenplanunterricht in der Hauptschule)

Barnickel, Judith, (WS: Stopp – es reicht! Aktive Grenzsetzung im Berufsalltag für Frauen)

Barth, Andrea (Theater: „Schule mit Clowns“ von Klaus Wächter)

Baumann, Dr. Roland (WS: Projekt Netzgänger – Schüler vermitteln Mitschülern Medienkompetenz)

Baunach, Reinhold (WS: Zwischenzeit – Schulinterne Erziehungshilfe als Netzwerk aller an Schule Beteiligten)

Bausenwein, Walter (WS: Batiken mit Kindern)

Becker, Stephan (WS: Multi- oder interkulturell?)

Bibra, Lorenz von (WS: Moderne Medien im Offenen Unterricht; WS: Offener Unterricht live – Wochenplanunterricht mit einer 8. Klasse)

Biermann, Christine (Hauptreferat 2001: Demokratie lehren, lernen, leben – Erfahrungen aus der Laborschule Bielefeld; WS: Geschlechterdemokratie – Bausteine geschlechterbewusster Pädagogik in der Schule)

Blaum, Leonhard (WS: Ganztagsschule – die Rettung in der Bildungspolitik)

Bleibaum, Barbara (Hauptreferat 1995: Edukinestetik im Unterricht; WS: Kinestetische Übungen im Schulalltag)

Bolkart, Martin (1996 Schulbesuch an der Montessori-Schule Würzburg)

Bolvansky, Roswitha (WS: Freiarbeit nach Maria Montessori, WS: Herstellen von Montessori-Material; WS: Hilfen bei Rechenschwäche, WS: Kooperation im Biologieunterricht)

Bracker, Clara Elisa (Podiumsdiskussion: Gemeinsam zur besseren Schule?; WS: Eckpunkte einer menschenwürdigen Schule)

Brandenstein, Rudolf (Freiarbeitsbörse; WS: Anders unterrichten - darf ich das? Schulrecht; WS: Bau von Karteikästen, WS: Wochenplanunterricht; WS: Arbeiten mit Lernzirkeln; WS: Schul-Arbeiten am Computer; Einführung Akademiediplom; WS: Disziplin durch Freiheit; WS: Lernen durch Selbstkontrolle; WS: Wir gründen eine Schülerfirma; WS: Lesekartei; WS: Konzept und Organisation eines kleinen Wirtschaftsbetriebs an einer Schule: Die Schülerfirma Team Factory; WS: Der Klassenrat – praktizierte Demokratie)

Brecher, Uwe (Hauptreferat 2007: Mit Herz, Kopf und Hand – das andere Lernen an der Helene-Lange-Schule Wiesbaden; WS: Individualisierung und Differenzierung ... damit keiner untergeht; WS: Classroom Management – förderliche Bedingungen für selbständiges Lernen)

Bretscher, Stefan (WS: Lernen lehren – Lernen lernen)

Brückner, Oskar (WS: Eine Schule für alle)

Brüninghaus, Wolfram (WS: Bewegungstheater)

Buchner, Claus (WS: Einblick in Schulverwaltungssoftware)

Czerny, Sabine (Hauptreferat 2013: Eine bessere Schule ist möglich; Podiumsdiskussion: Gemeinsam zur besseren Schule?)

Drexl, Markus (WS: Kompetenz ist mehr als Wissen)

Eibeck, Sabine (WS: Vom Lehrplan zum Werkstattplan – Mathe-Lernwerkstatt an der Grundschule)

Erk, Jaqueline (WS: Gemeinsam leben und lernen von Anfang an. Der Index für Inklusion)

Feulner, Norbert (WS: Fotogramme, Fotobatik)

Fischer, Otmar (WS: Der Klassenrat – ein demokratisches Forum für Klasse und Lehrer)

Fischer, Wolfgang (WS: Rechtliche und finanzielle Fragen zu Altersteilzeit und Ruhestand)

Fisgus, Christel (WS: Stiefkind Grammatik: Öffnung des Unterrichts im Sprachlehreunterricht der GS)

Fisgus, Klaus (WS: Einführung in das Schuldrucken)

Frankl, Reinhard (WS: Freiarbeit am Computer, WS: Arbeiten u. Gestalten mit Computer u. Scanner; WS: Bildung und Erziehung aus einem Guss – Praxis der Förderung in finnischen Schulen)

Gampl, Rudolf (WS: Gemeinsam gut sein – Die Frieden-Volksschule Schweinfurt)

Gaul, Prof. Magnus (WS: „Spring Projekt“ Deutsch lernen – Musik integriert Neuankömmlinge)

Gehring, Susanne (WS: Textverarbeitung; WS: Tabellenkalkulation; WS: Power-Point; WS: Bewerbung – was hat sich geändert?)

Gollwitzer, Dorothea (WS: Bildung für ALLE Kinder im Elementarbereich)

Götz, Dr. Marga (Hauptreferat 1991: Freiarbeit – was ist das?)

Grimm, Christina (Theater: „Schule mit Clowns“ von Klaus Wächter)

Großpietsch, Jens (Hauptreferat 2005: Die Heinrich-von-Stephan-Schule –„das Wunder von Moabit“; WS: Vermittlung von Basiskompetenzen im Deutschunterricht der 7. Und 8. Klasse; Schulbesuch an der Werner-von-Stephan-Oberschule Berlin; Teamteaching; Hauptschüler und Realschüler lernen gemeinsam; Externe Evaluation im Rahmen von „Blick über den Zaun“; Die schulpolitische Situation Berlins )

Hagebeuker, Erhard (WS: Entspannungspausen im Unterricht – Yoga; WS: Einführung Wassertanz; WS: Einführung in die Bildbearbeitung mit Adobe-Fotoshop; Anwendungsmöglichkeiten im Unterricht)

Hanika, Andreas (Hauptreferat 2011: Die Heinrich-von-Stephan-Schule Berlin; WS: Integration von Schülern mit Migrationshintergrund)

Hartl, Monika (WS: Lesenacht)

Heimbach, Gudrun (WS: Brennpunkt Klasse – wird klasse – macht Schule)

Hemminger, Dr. Uwe (Wie umgehen mit Störungen bei Kindern und Jugendlichen – ADS, Legasthenie, Essstörungen etc.)

Herz, Otto (Hauptreferat 2009: Gemeinsam lernen in einer Schule für alle; WS: Supervision: Lehrer-Sein – wie zufrieden bin ich mit meinem Beruf?)

Hochmuth, Jürgen (Kunst – Schülerorientierte Projektarbeit)

Hoffmann, Albert (WS: Antolin – moderne Leseförderung im Unterricht)

Hörner, Ilka (Theater: „Schule mit Clowns“ von Klaus Wächter)

Huf, Thomas (Theater: „Schule mit Clowns“ von Klaus Wächter)

Jessen, Dominik (WS: Praxis-Konzept im Ganztag)

Jopp-Lachner (WS: Lernen durch Lehren - LDL - am Gymnasium)

Kaiser, Dr. Elke (WS: medienecken im Unterricht)

Kern-Gernert, Barbara (WS: Stimm- und Sprecherziehung)

Klinke, Erwin (Hauptreferat 1993: Einführung in die Pädagogik Peter Petersens; Führung durch die Jena-Plan-Schule am Rosenmaar Köln; Unterrichtsbesuche; Diskussionen mit Kolleg/innen 1993)

Klippert, Dr. Heinz (Hauptreferat 2004: Erfolgreich lernen mit Methoden)

Klöhr, Friedhelm (WS: Schülermotivierende Methoden nach Klippert)

Knies, Angelika (Hauptreferat 2011: Die Anne-Frank-Schule Bargteheide; WS: Lernen in heterogenen Gruppen)

Knobloch, Dr. Jörg (Hauptreferat 1996: Freiarbeit und Bücher; WS: Geheimnis der Lesekiste – Handlungsorientierter Umgang mit Literatur im offenen Unterricht; Autorenlesung)

Köder, Thomas und Schüler (WS: Praktisches Lernen – Schülerfirma)

Komar, Ray (WS: The magic of listening – Motivating Reading through listening)

Köpcke-Duttler, Prof. Dr. (Menschenrecht auf integrative Bildung)

Krones, Peter (WS: Klasse! – Das Medienprojekt für Schulen)

Kwossek, Elisabeth (WS: Individualunterricht im Anfangsunterricht)

Lange, Dieter (WS: Gestaltung einer Einladungskarte am Computer)

Lanig, Jonas (Hauptreferat 2008: Ganztagesschule – Erfahrungen und Perspektiven auf dem Weg zu „Eine Schule für alle“; Hauptreferat 2017: Und wie geht´s in der Schule? Studien zur Schüler*innenzufriedenheit; WS: Arbeiten mit heterogenen Lerngruppen)

Leitsman, Sonja (WS: Schul-Raum – Individualisierung und Differenzierung Raum geben)

Lucic, Waltraud (Hauptreferat 2002: Offene Lernformen im Fachunterricht; WS: Stationenlernen – Farben erleben, riechen, fühlen, hören und mischen)

Lutz, Richard (WS: Entspannung – Sich und die Klasse entspannen lernen)

Markowski, Anke (Hauptreferat 2011: Die Heinrich-von-Stephan-Schule Berlin; WS: Ganztagesbetrieb)

Martin, Jean-Pol (Hauptreferat 1998: LDL – Lernen durch Lehren; WS: Lernen durch Lehren im Französischunterricht der Oberstufe)

Matthias, Dr. Ludwig (WS: Projekte im Mathematikunterricht am Gymnasium)

Menne, Johannes (WS: Schulspiel; Theater: „Schule mit Clowns“ von Klaus Wächter)

Möhringer, Jutta (WS: Öffnung des Unterrichts mit Lernzirkeln. Freies Arbeiten am Gymnasium)

Müller, Dorothea (WS: Schulsozialarbeit – modern oder hilfreich?)

Nawarotzky, Rosemarie (WS: Bewerbung – was hat sich geändert?)

Nellen, Jörg (WS: Freiarbeitsbörse; WS: Gemeinsam gut sein – Die Frieden-Volksschule Schweinfurt; WS: Erfolgreich an Wettbewerben teilnehmen – Schule gemeinsam entwickeln; WS: Mit Portfolios lernen, üben, Leistung messen)

Nöth, Claudia (WS: Vom Lehrplan zum Werkstattplan – Mathe-Lernwerkstatt an der Grundschule)

Olschok, Gunda (WS: Zwischenzeit – Schulinterne Erziehungshilfe als Netzwerk aller an Schule Beteiligten; WS: Brennpunkt Klasse – wird klasse – macht Schule)

Ott, Alexandra (WS: Brennpunkt Klasse – wird klasse – macht Schule)

Pfoh, Peter (WS: Musikalische Auflockerung im Unterricht)

Pickelmann, Elmar (WS: Der Klassenrat – ein demokratisches Forum für Klasse und Lehrer/in)

Pöhlmann-Lang, Annette (WS: Projekt „Kul(tur)-Kids: Studierende betreuen Kinder mit Migrationshintergrund)

Potthoff, Prof. Dr. Willy (Hauptreferat 1999: Öffnung des Unterrichts mit Aktivitätsspiralen; Erwerb des "Diploms in integrierter Reformpädagogik" – Eine Zusammenarbeit der GEW-Würzburg mit Prof. Willy Potthof, Akademie für Reformpädagogik der Universität Freiburg)

Praxisteam Ochsenfurt (WS: Konzept der Ganztagesbetreuung durch die AWO an der Hauptschule Ochsenfurt)

Puhlmann, Maria (Hauptreferat 2015)

Reheis, Prof. Dr. Fritz (Impulsreferat 2016 zu „Demokratie braucht demokratische Schulen)

Renate Prinz (WS: Öffnung des Unterrichts mit Lernzirkeln; WS: Freies Arbeiten am Gymnasium, WS: Lernen lernen im Unterrichtsalltag)

Renz-Polster, Dr. Herbert (Hauptreferat 2014: Menschenkinder-ein Plädoyer für eine artgerechte Erziehung, WS: Wie Kinder heute lernen)

Reuver-Schell, Stephanie (WS: Lust statt Frust - Alternative Formen im schriftlichen Sprachgebrauch der Grundschule)

Riechers-Krüger, Meike (WS: Berufsschulunterricht für Flüchtlinge)

Riedel, Angelika (WS: Kooperation von Büchereien und Schulen)

Röder, Jochen (WS: Lieber spät als nie – Die Schule zur Lernförderung in Bayern auf dem Weg zur Ganztagsschule)

Roth, Gabriele (WS: Einblick in Schulverwaltungssoftware)

Rüttinger, Robert (WS: Digitale Fotografie; WS: Gestaltung und Pflege von Schulhomepages)

Sauer, Theo (WS: Das Wörther Modell - Partnerschaft Eltern-Lehrer-Schüler)

Schießl, Manfred (WS: Fernsehen im Dienst des Schreibens)

Schmid, Hans (WS: Kompetenz ist mehr als Wissen)

Schmude, Claudia (Hauptreferat 1992: Einführung Freinet-Pädagogik; WS: Praktische Übungen zum sozialen Lernen in der Klassengemeinschaft)

Schmude, Wolfgang (Hauptreferat 1992: Einführung in die Freinet-Pädagogik WS: Freiarbeit im Deutschunterricht der Hauptschule nach Freinet)

Scholter, Hugo (liest Gedichte von Goethe, Schiller, Mörike, Strittmatter und Busch)

Schönig, Prof. Dr. (WS: Initiative Praktisches Lernen)

Schraut, Alban (WS: Die Monatsabschlussfeier)

Schwab, Sigrid (WS: Surfen war gestern – das Internet verändert sich)

Schweizer, Dr. Gerd (WS: Bildungsmanagement – Professionalisierung der Schulleitungsteams)

Schwippert, Dr. Knut (WS: Übertritt – das Beste draus machen)

Seitz, Oskar (Hauptreferat 2000: Die Feier - ein vergessenes Bedürfnis des Kindes?)

Shatry, Barbara (WS: Schul-Raum – Individualisierung und Differenzierung Raum geben; WS: Lebensraum Schule – ganztägig lernen an der Mittelschule Ochsenfurt )

Simon, Wolfgang (WS: Brennpunkt Klasse – wird klasse – macht Schule)

Skrobek, Ilse (WS: Freiarbeit i. d. Hauptschule, Freiarbeit im Deutschunterricht der Grundschule)

Spinner, Prof Dr. Kaspar H. (Hauptreferat 2003: Lustvolles Lesen durch handlungsorientiertes Verfahren)

Sprick, Werner (WS: Lernen durch Lehren - LDL in der Hauptschule)

Stolzenberg, Joachim (Hauptreferat 2011: Die Anne-Frank-Schule Bargteheide; WS: Feedback, Lernbegleitung und Leistungsbewertung)

Strobel, Silke (WS: Materialgeleitetes Lernen)

Ströder, Claudia (WS: Schreibspiele; WS: Buchbinden; WS: Schullandheimspiele; WS: Freies Schreiben; WS: Spiele mit der Klasse)

Stühler, Helmut (WS: Schuldrucken)

Suttner, Katharina (Hauptreferat 1995: Edukinestetik im Unterricht, WS: Kinestetische Übungen im Schulalltag)

Sylvia Dechant, (WS: Risiken, Prävention und Regeneration für die Stimme in Sprech-Berufen)

Tell, Christine (WS: Lust statt Frust - Alternative Formen im schriftlichen Sprachgebrauch der Grundschule)

Thal, Alexander (Hauptreferat 2015)

Tröster, Wolfgang (WS: Öffnung des Sportunterrichts)

Vogt, Petra (WS: Die Geburtstagskette – Geburtstage in der Klasse feiern)

Volkholz, Sybille (Diskussion: Die schulpolitische Situation Berlins)

Wagner-Koch, Hildegard (WS: Arbeitsmaterial herstellen; WS: Wege der Freiarbeit; WS: Morgenkreise, WS: Materialgeleiteter Unterricht)

Wallner, Laura (WS: Menschenfeindlichkeit in der Mitte der Gesellschaft- was tun gegen Stammtischparolen?“)

Walther, Ursula (Podiumsdiskussion: Gemeinsam zur besseren Schule?)

Weimar, Hannelore (Besuch an der Werner-von-Stephan-Oberschule Berlin; Schulprofil und Schulprogramm; Das Prinzip des „verkürzten Unterrichts“; Kooperationsunterricht; Schülerfirmen)

Weyel, Christiane (WS: Lieber spät als nie – Die Schule zur Lernförderung in Bayern auf dem Weg zur Ganztagsschule)

Wilhelm, Ernst (WS: Grundwissen plus eigener Schwerpunkt – Rezept für die Öffnung des Unterrichts an der HS;
Podiumsdiskussion: Gemeinsam zur besseren Schule?;
WS: Eckpunkte einer menschenwürdigen Schule)

Wintergerst, Marianne (WS: Schulspiel als offene Unterrichtsform)

Wirth, Corrina (WS: Rhythmisch - musische Erziehung )

Wolf, Christine (WS: Morgen fang ich an. Freiarbeit in der Hauptschule, Unterrichtsdemonstration mit einer 6. Klasse)

Wünsch, Ruth (WS: Lebensraum Schule – ganztägig lernen an der Mittelschule Ochsenfurt)

Ziegler, Inge (WS: Freiarbeit im Rechtschreibunterricht der Grundschule, Rhythmisch - musische Erziehung )

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