GEW HOF
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Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Oberfranken
Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft                                                  Oberfranken



Fridays for Future:

Wo erfahre ich Wesentliches über Hintergründe?

 

19 Anstöße für neugierige Schülerinnen und Schüler,
                         für lernbereite Eltern, Lehrerinnen und Lehrer,
                  für v
erantwortungsbereite Politikerinnen und Politiker

 

 

Aus dem Brief von Greta Thunberg an die Erwachsenen:

 

Ihr sagt immer, dass ihr alles Erdenkliche für eure Kinder tun würdet. Es klingt so zuversichtlich, wenn ihr das sagt. Und wenn ihr meint, was ihr sagt, dann hört uns bitte auch zu denn wir wollen euren übertriebenen Elan nicht. Wir wollen eure Geschenke nicht, eure Pauschalreisen und Hobbys, eure ganze grenzenlose Freiheit. Was wir wollen, ist, dass ihr euch in der akuten Nachhaltigkeitskrise, die um euch herum in vollem Gange ist, ernsthaft engagiert. Und dass ihr endlich sagt, wie die Dinge wirklich sind.“

 

(zitiert nach Alex Rühles Buchbesprechung zu Greta & Svante Thunberg, Malena und Beata Ernman, Szenen aus dem Herzen. Deutsch von Ulla Ackermann, Gesa Kunter und Stefan Pluschkat, S. Fischer, Frankfurt am Main 2019, in der Süddeutsche Zeitung vom 30.04./1. 5.2019, S. 14.)

 

 

  1. Eine Einschätzung zur gegenwärtigen Lage: „Neben uns die Sintflut“
    https://www.jetzt.de/besitz/interview-mit-stephan-lessenich

 

  1. Inwiefern ist der Klimawandel ein Gerechtigkeitsproblem?
    http://www.bpb.de/shop/lernen/themenblaetter/157742/gerechter-klimaschutz

 

  1. Warum hat unsere Art des Wirtschaftswachstums keine Zukunft?
    http://www.bpb.de/shop/lernen/themenblaetter/126528/wachstum-ohne-ende

 

  1. Woher kommen unsere Produkte?
    https://www.endlich-wachstum.de/arbeitsmaterial/fragen-an-ein-produkt
    (F/K 2017, S.14-15: „Fragen an ein Produkt“)
    https://www.endlich-wachstum.de/kapitel/grundlagen/methode/fragen-an-ein-produkt

 

  1. Wie funktioniert die weltweite Arbeitsteilung?

          (Attac 2017a, III.3: „Aktivität: Die globale Perspektive“)
          https://www.attac.de/bildungsangebot/bildungsmaterial/material-kapitalismus/iii-wachstum-und-wachstumskritik/iii3-aktivitaet-die-globale-perspektive/

 

 

  1. Wer nimmt Einfluss, wer hat die Macht?
    https://www.endlich-wachstum.de/arbeitsmaterial
    (F/K 2017, S. 33-35: „Im Hinterzimmer“)
    https://www.endlich-wachstum.de/kapitel/grundlagen/methode/im-hinterzimmer/

 

  1. Was ist eine Aktiengesellschaft? https://www.endlich-wachstum.de/arbeitsmaterial
    (F/K 2017, S. 31-32: „Wer entscheidet? Wer profitiert?"
    https://www.endlich-wachstum.de/kapitel/grundlagen/methode/wer-entscheidet-und-wer-profitiert-2

 

  1. Was heißt Kapitalismus?

             https://www.attac.de/bildungsangebot/bildungsmaterial/material-kapitalismus/iii- wachstum-und-wachstumskritik/uebersicht/?L=2

         (Attac 2017a, I.4: „Arbeitsblatt: Marktwirtschaft und Kapitalismus“)

         https://www.attac.de/fileadmin/user_upload/bundesebene/Bildung/Bima2017/Kapitalismus /PDFs/I.4_Kapitalismus_-_Marktwirtschaft.pdf

 

 

  1. Wie kommt der Kapitalismus in unsere Köpfe und Herzen?
    https://www.endlich-wachstum.de/kapitel/fokus-mentale-infrastrukturen

 

        

  1. Wie ist es so weit gekommen? Z.B. die Kolonialgeschichte des Kaffees
    https://www.endlich-wachstum.de/arbeitsmaterial

    (F/K 2017, S. 29-30: "Von Arabica bis Robusta")
    https://www.endlich-wachstum.de/kapitel/grundlagen/methode/von-arabica-bis-robusta/

     

  2. Eine Vision: „Deutschland 2038 Zeit für Lebenskunst“ https://api.futurzwei.org/images/bildungsmaterialien/FUTURZWEI_Methoden.pdf
    (S. 9-11) und
    https://api.futurzwei.org/images/bildungsmaterialien/FUTURZWEI_Arbeitsmaterialien.pdf
    (S. 5-6)

     
  3. Warum der Kapitalismus kein Naturgesetz ist?
    https://www.endlich-wachstum.de/arbeitsmaterial/grundlagen/produktion-verändert-sich
    (F/K 2017, S. 16-18: „Produktion verändert sich“)

    https://www.endlich-wachstum.de/kapitel/grundlagen/methode/produktion-veraendert-sich

     

  4. Was zwingt uns eigentlich, so weiterzumachen wie bisher? https://www.endlich-wachstum.de/arbeitsmaterial
    (F/K 2012, S. 24-25: „Wir könnten auch anders“)

          https://www.endlich-wachstum.de/kapitel/grundlagen/methode/koennen-wir-auch-anders
 

 

     14. Was ist ein gutes Leben?
        
https://www.attac.de/bildungsangebot/bildungsmaterial/material-kapitalismus/iii- wachstum-und-wachstumskritik/uebersicht/?L=2
(Attac 2017a, III.4: „Was soll wachsen?“)

 

https://www.attac.de/fileadmin/user_upload/bundesebene/Bildung/Bima2017/Kapitalismus /PDFs/III.4_Was_soll_wachsen_.pdf

 

       15. Gegeneinander oder miteinander?
            https://www.endlich-wachstum.de/arbeitsmaterial
           
( F/K 2017, S. 39-40: „Gewinnt so viel ihr könnt!“
               und Kapitel 10-12 über Kooperation)

           
            
https://www.endlich-wachstum.de/kapitel/grundlagen/methode/gewinnt-so-viel-ihr-koennt

 

        16. Was heißt teilen? Und was heißt gerecht?
          
https://www.attac.de/bildungsangebot/bildungsmaterial/grundschule/?L=2
             (Attac 2017b, 1/5-5/5: „Teilen – wie geht das?“)
https://www.attac.de/fileadmin/user_upload/bundesebene/Bildung/Bima2017/Grundschule/ Teilen_Wie_geht_das.pdf

 

und

https://www.attac.de/bildungsangebot/bildungsmaterial/grundschule/?L=2

(Attac 2017b, 1/4-4/4: „Wieviel ist gerecht?“)

 

und

https://www.attac.de/fileadmin/user_upload/bundesebene/Bildung/Bima2017/Grundschule/ Wieviel_ist_gerecht.pdf

 

    17. Welche wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Alternativen werden diskutiert? Und was bedeutet das für mich? https://www.attac.de/bildungsangebot/bildungsmaterial/material-kapitalismus/iii- wachstum-und-wachstumskritik/uebersicht/?L=2
(Attac 2017a, IV.1: „Aktuelle Entwicklungstendenzen – acht Interviews“)


https://www.attac.de/fileadmin/user_upload/bundesebene/Bildung/Bima2017/Kapitalismus /PDFs/IV.1_Interviews.pdf


      18. Das Thema in der Jugendzeitschrift „fluter“ Nr. 70 der
         
Bundeszentrale für politische Bildung: „Da kommt was“

           https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/fluter/288231/klimawandel


      19. Das Thema im politischen Kabaret
         
https://www.zdf.de/comedy/die-anstalt/die-anstalt-vom-9-april-2019-100.html

 

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Quellen:

 

Attac 2017a: Attac (Hg.), Kapitalismus oder was. Wirtschaft demokratisch gestalten lernen, Frankfurt/Main 2017

 

Attac 2017b: Attac und Humanistischer Verband Deutschlands LV Berlin-Brandenburg (Hg.), Wie wollen wir zusammen leben. Kooperation und Solidarität, Frankfurt/Main 2017.

 

bpb 92: Bundeszentrale für politische Bildung (Hg.), Wachstum ohne Ende? Themenblätter im Unterricht, Nr. 92, Bonn 2012 (vergriffen)

 

bpb 96: Bundeszentrale für politische Bildung (Hg.), Gerechter Klimaschutz. Themenblätter im Unterricht, Nr. 96, Bonn 2013.

 

F/K 2012: Fairbindung / Konzeptwerk Neue Ökonomie und (Hg.), Endlich Wachstum! Wirtschaftswachstum - Grenzen - Alternativen, Leipzig 2012

 

F/K 2017: Fairbindung / Konzeptwerk Neue Ökonomie und (Hg.), Endlich Wachstum! Ergänzungsheft zu Kapitalismus, Wachstumskultur, Alternativen, Leipzig 2017.

 

FUTURZWEI. Stiftung Zukunftsfähigkeit (Hg.), Wioe wollen wir gelebt haben? Bildungsmaterialien und Methoden für den sozial-ökologischen Wandel, Berlin 2018.

 

 

 

                                                                                          Zusammengestellt im Mai 2019
                                                                                                                                          Fritz Reheis

Hinweis:
Kritik und Anregungen sind erwünscht. Bitte an fritz.reheis@t-online.de

 

Respekt für Demoteilnehmer*innnen von
FRIDAYS FOR FUTURE

 

 

Laut Art. 131 (1) der Bayerischen Verfassung ist „Verantwortungsbewusstsein für Natur und Umwelt“ eines der obersten Bildungsziele in Bayern.
Das Kultusministerium betont immer wieder, Klimaschutz sei ein wichtiger Teil der „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ und als fächerübergreifendes Ziel fest in den neuen Lehrplänen verankert. Aber wer meint, das wäre ein Lernziel wie viele andere auch, der hat die Lage noch nicht verstanden! Denn was sind die anderen Lernziele wert, wenn unser Planet unbewohnbar würde?

 

Wer die verheerenden Folgen der Erderwärmung abwenden will, muss sich deshalb jetzt einsetzen
gegen unverantwortliche Überproduktion und gegen gedankenlosen Massenkonsum,
gegen sorglose Energieverschwendung und für den schnellstmöglichen Umstieg in die regenerative Energiegewinnung,

für möglichst regionale, umweltschonende Erzeugung von Lebensmitteln und anderen Produkten sowie den Einsatz ressourcenschonender Transportmittel.

 

Und deshalb ist es ein Irrweg, das Engagement für nachhaltigen Klimaschutz mit Sanktionen aus dem Katalog der Schulstrafen zu belegen. Schulleitungen und Lehrkräfte sind aufgefordert, konstruktiv mit den Protest-Plänen ihrer Schüler*innen umzugehen, der ja kein Widerstand gegen humane Bildung ist, sondern Widerstand gegen die fortschreitende Überlastung unseres Planeten. Hätten die Verantwortlichen in den vergangenen Jahrzehnten ihre Hausaufgaben gemacht, müssten ihnen Schüler*innen jetzt nicht so eine schlechte Note für Klimaschutz ausstellen!

Besonders aus denjenigen Kreisen, die für die Überlastung unserer Natur hauptverantwortlich sind, kommen nun die lautesten Forderungen nach Einhaltung der Schulpflicht. Soll die Jugend pflichtgetreu in die Apokalypse marschieren?
 

Aus Sicht der GEW Bayern sind die wenigen Stunden der Demoteilnahme während der Unterrichtszeit sowieso kein Problem. Denn die GEW Bayern fordert im Beschluss ihrer Landesdelegiertenversammlung von 2015, dass die Schüler*innen selbst entscheiden können, wie und wofür sie ca. die Hälfte der schulischen Lernzeiten nutzen. Regierungen, die sich als unfähig erweisen, die notwendigen Weichen zu stellen für ein gutes Leben der nachfolgenden Generationen, wollen der Jugend verwehren, überfällige politische Weichenstellungen einzufordern, nur weil die Demos in der üblichen Unterrichtszeit stattfinden?

 

Respekt vor eurem Engagement bei FRIDAYS FOR FUTURE, dem sich hoffentlich zunehmend Erwachsene anschließen! Vielleicht begreift dann auch die Bundesregierung, dass das Ergebnis ihrer Kohleausstiegskommission - wie viele andere ihrer Vorhaben auch - nicht zu verantworten sind!

 

 

Ernst Wilhelm,
stellv. Vorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft in Oberfranken, Juni 2019


 

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