GEW HOF
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Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft GEW Oberfranken
Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft                                           GEW Oberfranken

GEW  Hof - Wunsiedel

 Kolleginnen und Kollegen der GEW Hof-Wunsiedel

auf der GEW-Jahreshauptversammlung Mitte Januar!

                        

 

          Mitgliedertreffen der GEW Hof-Wunsiedel  

          finden normalerweise monatlich statt.

         Je nach Situation wird das nächste

         leider erst im November oder Dezember wieder

         stattfinden können.

 

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Zum KMK-Umgang mit der Covid-19-Pandemie:

Insgesamt enttäuschend!

 

Als „enttäuschend“ bezeichnete die GEW die Ergebnisse der Sitzung der KMK zum Thema „Umgang mit der Covid-19-Pandemie“ am Freitag, 16.10..

Die KMK hat nichts Neues entwickelt. Sie verharrt in Unverbindlichkeiten. Der Flickenteppich bleibt. Die Länder machen, was sie wollen, es gibt kein einheitliches und verbindliches Agieren. Das führt an den Schulen zu Verunsicherung und uneinheitlichen Lösungen“, sagte GEW-Vorsitzende Marlis Tepe in Frankfurt a.M.

Als grundsätzlich hilfreich bewertete sie die von KMK und Bundesumweltamt gemeinsam vorgestellte Handreichung zum Thema „Lüften“. Ungeklärt sei jedoch weiterhin die Frage der Luftfilter und wie Schüler und Lehrkräfte geschützt werden können, die beim Lüften im kalten Zug stehen. „Generell gilt jedoch: Lüften kann nur eine zusätzliche Maßnahme sein“, betonte Tepe.

Entscheidend sei weiterhin, die Hygieneregeln und das gesellschaftlich geltende Abstandsgebot einzuhalten. Die GEW-Vorsitzende begrüßte die Absage der KMK an den Vorstoß einiger CDU-Politiker, die Winterferien zu verlängern und die Sommerferien zu verkürzen: „Es ist absolut richtig, dass die KMK diesen unsäglichen Vorschlag aufs Abstellgleis geschoben hat.“

 

Gleichzeitiger Präsenzunterricht

ohne medizinische Begleitung aller Schulen?

Die Ankündigung des bayerischen Kultusministeriums in einem Schreiben an alle Schulen, „in das neue Schuljahr in den Präsenzunterricht mit allen Schülerinnen und Schülern gleichzeitig zu starten“, findet die GEW hochproblematisch. Ein Hygieneplan liegt noch nicht vor. Wie grundlegende Vorgaben des Infektionsschutzes eingehalten werden sollen, ohne Mindestabstand, das gleicht wohl der „Quadratur des Kreises“.

Die Vorgaben des Ministeriums sind in den Augen der GEW Bayern eine Zumutung : „Seit Jahrzehnten fordern wir, dass Schulen in Bayern einen Arbeits- und Gesundheitsschutz bekommen, der den gesetzlichen Vorgaben, die seit 1972 gelten, entspricht.“ Darin enthalten sind Betriebsärzt*innen, die genau diese Dinge leisten können, die das Ministerium jetzt von Hausärzt*innen fordert: Betriebsärzt*innen können und müssen nämlich an die Schulen gehen, dort vor Ort die Situation begutachten und Empfehlungen geben, welche Maßnahmen getroffen werden müssen, um gefährdete Kolleg*innen vor Ansteckung zu schützen. Für Bayerns staatliche Schulen gibt es gerade mal zwei solcher Arbeitsmediziner*innen für ca. 120.000 Beschäftigte – ein Skandal!

Deshalb fordert die GEW Bayern erneut und mit Nachdruck:

Das Ministerium muss dafür Sorge tragen, dass jede Schule unverzüglich eine medizinische Fachkraft zur Verfügung hat, die Schulen begehen und in der Folge Kolleg*innen auch die Bescheinigungen mit den geforderten Empfehlungen ausstellen kann. Wenn solche Empfehlungen nicht möglich sind, kann kein Einsatz im Präsenzunterricht erfolgen. (Aus der Pressemitteilung der GEW Bayern) 

 

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  Besuch des Jüdischen Friedhofs in Hof am 20. Februar 2020

 

Führung: Dr. A. Khasani, stellvertret. Vorsteher der Israelit. Kultusgemeinde (Hof)

Die Veranstaltung von VVN - BdA Hof / Wunsiedel und GEW Hof-Wunsiedel traf auf unerwartet große Resonanz - ca. 50 Interessierte ließen sich an Ort und Stelle +über den in der Regel der Öffentlichkeit nicht zugänglichen Jüdischen Friedhof informieren. Die Veranstaltung knüpfte an den antifaschistischen Stadtrundgang der GEW im letzten Jahr an.

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Buchtipps

Neuerscheinung zum Thema Berufsverbote:

 

Heinz-Jung-Stiftung (Hg.) "Wer ist denn hier der Verfassungsfeind! Radikalenerlass, Berufsverbote und was von ihnen geblieben ist" Frankfurt 2019, Papyrossa Verlag  ISBN  978-3-89438-720-4

 

Neuerscheinung zum Helmbrechtser Todesmarsch

 

Das Frauenkonzentrations- und Außenlager Helmbrechts
Der Todesmarsch von Helmbrechts nach Volary CZ/Wallern
(10 Euro)
(mit Beiträgen u.a. von Ulrich Fritz, Stefan Pöhlmann, Klaus Rauh, Dr. Jörg Skriebeleit, Nanne Wienands, Regina Scholz )


In dieser Neuerscheinung von 2019 wird das unendliche Leiden, aber auch der Mut der vorwiegend jüdischen weiblichen Häftlinge auf ihrem Weg, kurz vor Kriegsende, nach Wallern (heute Volary, Tschechien) beschrieben.
Das Wegschauen der Bevölkerung.
Das Morden der Bewacherinnen und Bewacher der SS.
Die späte Versöhnung der Überlebenden.

Die sehr sehenswerte Gedenkstätte Langer Gang in Schwarzenbach/Saale (Nähe Bahnhof) (vgl. Website) hält weitere Infos bereit.

Das Buch ist im Buchhandel erhältlich, bei der Geschäftstelle der IG Metall in Münchberg sowie bei dem Vorstandsmitglied des Vereins gegen das Vergessen, Regina Scholz, in Oberkotzau.

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                     GEW Hof-Wunsiedel

Kontakt:

Karlheinz Edelmann, Kreisvorsitzender

edekarl@yahoo.de

 

 

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Wir wünschen allen Mitgliedern

Energie, Einfallsreichtum und viel Mut

zur nötigen Veränderung

(nicht nur) des Bildungssystems -

es ist an der Zeit !

 

 

 

 

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