GEW HOF
GEW HOF
Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft GEW Oberfranken
Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft                                           GEW Oberfranken

GEW  Kreisverband Hof - Wunsiedel                        

Wir wünschen einen erholsamen Sommer und Entspannung,

nicht zuletzt dringend notwendige, konkrete  Schritte

unseres Landes

zu einer Außenpolitik des Friedens und der Verständigung! 

 

"Frieden ist nicht alles, aber ohne Frieden ist alles nichts!" (Willy Brandt)

 

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Herzliche Einladung zu unserem ersten

MITGLIEDERTREFFEN nach der Sommerpause

am Donnerstag, 22. September, 19 Uhr,

Restaurant "China-Garten" in Hof (An der Michaelisbrücke 2) !

 

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Kampagne für Zeugnisverweigerungsrecht für Soz.päds. -
 
Save the date!
E I N L A D U N G  für den 11. Oktober 2022 in Berlin
 
Liebe GEW Kolleg*innen,
 
am 11.10.2022 abends findet in Berlin eine besondere Fachveranstaltung mit Diskussion statt: Zur Notwendigkeit eines Zeugnisverweigerungsrechtes für Soz.päds. 
 
Vor 50 Jahren, lange vor der heutigen Professionalisierung der Sozialen Arbeit, entschied das Bundesverfassungsgericht, dass in der Sozialen Arbeit, im Gegensatz zu anderen Berufsgruppen wie zum Beispiel Ärzten, kein Zeugnisverweigerungsrecht notwendig ist. Diese Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes hat bis heute Gültigkeit. 
 
Wir halten 2022 ein Zeugnisverweigerungsrecht in der Sozialen Arbeit für notwendig.
 
Zu der Berliner Veranstaltung können sich GEW- Mitglieder anmelden. Die GEW Bayern ist Mitglied des Bündnisses.
 
Die Veranstaltung wird auch im live Stream zu verfolgen sein. Ein Link hierzu wird im Oktober 2022 versandt. Momentan ist keine Anmeldung möglich.
 
Save the date - reserviert euch schon mal den Termin persönlich oder analog 11.10.22 19:00 Uhr im Kalender.
 
Herzliche Grüße
 
Sabine Prell
 für den AK Zeugnisverweigerungsrecht in Bayern der GEW - 

 

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Pressemitteilung GEW Hof-Wunsiedel zum neuen "Hochschulinnovationsgesetz"   (24. Juli 2022)

GEW Kreisvorstand kritisiert das neue bayerische Hochschulgesetz — vorwärts in die 90er Jahre ?

Schritte zur Modernisierung? Neue Impulse für Lehre und Forschung? Die Stadt Hof wie auch die Region haben zahlreiche Fachhochschuleinrichtungen, denen solche Unterstützung zur Fortentwicklung ausgesprochen willkommen wären. „Von dem kürzlich im Bayerischen Landtag verabschiedeten Hochschulinnovationsgesetz (BayHIG) ist da allerdings wenig zu erwarten“, erklärt der Kreisvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Hof-Wunsiedel, Karlheinz Edelmann. Bereits gegen den Entwurf habe es deswegen seit Jahren immer wieder heftige Proteste gegeben.

Insbesondere wendet sich die Bildungsgewerkschaft gegen die Wiedereinführung einer Reihe von Gebührentatbeständen wie etwa der Studiengebühren für Nicht-EU-Studierende. Gerade an der Hof-University studierten seit Jahrzehnten sehr erfolgreich Tausende ausländische Studierende, nicht zuletzt aus Indien. Mit den dortigen Hochschulen wie auch mit der indischen Wirtschaft gibt es bekanntlich jahrelang gepflegte Beziehungen. „Sollen diese jungen Menschen, darunter vorrangig IT-Fachleute und Ingenieure, abgeschreckt werden?“, fragt die GEW. Bereits jetzt seien die Gebühren ausgesprochen hoch. "Überhöhte Studiengebühren für Nicht-EU-Studierende schaden der Internationalisierung bayerischer Hochschulen. Abgesehen davon sind sie diskriminierend und sozial selektiv", kritisiert Eva Petermann vom GEW-Kreisvorstand und verweist auf negative Erfahrungen in Baden-Württemberg.

 

Befremdet zeigt sich die GEW außerdem von einem „starken unternehmerischen Geist“, der dieses Gesetz „penetrant durchweht.“ Demnach sollten künftig auf Kosten der Allgemeinheit Unternehmensgründungen finanziert werden. „Was bleibe dann eigentlich noch übrig von unabhängiger Forschung und Lehre?“, so der GEW-Kreisvorstand.

 

Hinzukomme, dass zahlreiche Dauerprobleme der bayerischen Hochschullandschaft gar nicht erst angepackt würden. So werde kein schlüssiges Konzept für einen Ausweg aus der prekären Situation der überwiegend befristet angestellten Wissenschaftler*innen präsentiert. Statt endlich dauerhafte Perspektiven für hochqualifizierten Wissenschaftsnachwuchs zu schaffen, mit einer grundlegenden Personalreform, setze Bayern auf „ein behäbiges Weiter so wie bisher".

 

Außerdem moniert die Bildungsgewerkschaft „massive Demokratiedefizite“: Von echten Mitbestimmungsmöglichkeiten aller Hochschulbeschäftigten sei man nach wie vor meilenweit entfernt. Ganz zu schweigen von der überfälligen Einführung , einer verfassten Studierendenschaft: Nach einem AstA wie in den anderen fünfzehn Bundesländern sucht man im neuen Gesetz vergeblich.

Insgesamt könne also von „Innovation“ nicht die Rede sein, bilanziert der GEW-Kreisvorsitzende Edelmann. Eher fühle er sich zurückversetzt in die 90er- und 2000er-Jahre. Damals habe man noch geglaubt, „mit Privatisierungen und starken Führungspersönlichkeiten den Weg in die Zukunft zu beschreiten. Gerade in Krisenzeiten ist doch das Gegenteil ist der Fall — Solidarität und Partizipation sind äußerst dringend angesagt.“

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Rückblick auf den Hofer Ostermarsch 2022 :

Die diesjährige Friedensaktion eines breiten Bündnisses war mit rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern gut besucht! Auch die GEW Hof-Wunsiedel war gut vertreten.

 

Aus dem Hofer AUFRUF:

Stoppt den Krieg! Frieden für ganz Europa! Nein zur Aufrüstung!
 

Wir verurteilen den völkerrechtswidrigen Krieg Russlands gegen die Ukraine. Dieser Krieg verursacht unsägliches Leid und verwüstet das Land. Für ganz Europa droht eine Eskalation bis hin zum Atomkrieg. Schluss damit! .....
Sicherheit gibt es nur als gemeinsame Sicherheit für alle!
Ein sofortiger Waffenstillstand und der Beginn von Friedensverhandlungen müssen der Einstieg in ein Konzept der gemeinsamen Sicherheit in Europa sein. Langfristig muss wieder der Aufbau einer gemeinsamen Sicherheitsarchitektur das Ziel sein. Die Ängste in Russland angesichts einer
NATO-Osterweiterung sind genauso ernstzunehmen wie die Bedrohungsängste anderer europäischer Länder. Die Spirale der Hochrüstung muss gestoppt werden.
Frieden schaffen mit immer mehr Waffen?
Der zwanzigjährige Krieg der NATO-Staaten mit deutscher Beteiligung in Afghanistan zeigt exemplarisch: Krieg löst kein einziges Problem, im Gegenteil: Die Situation für die Bevölkerung in Kriegsgebieten verschlechtert sich katastrophal.Wir lehnen das Vorhaben ab, jährlich mehr als 2 % der Wirtschaftsleistung für das Militär auszugeben und zusätzlich einen Sonderfonds über 100.000.000.000 Euro für die Bundeswehr
aufzulegen. Auf den Kauf atomwaffenfähiger Kampfjets muss verzichtet werden. Durch die Anschaffung bewaffneter Drohnen wird der Weg zur automatisierten Kriegführung ermöglicht.
Für eine friedenspolitische Wende!
Rüstung entzieht bereits im Frieden dringend benötigte Mittel für Soziales und Bildung. Auch die Schere zwischen Arm und Reich klafft immer weiter auseinander. Jeder Euro, der für Panzer und Kampfjets verpulvert wird, fehlt für den dringenden sozial-ökologischen Umbau der Gesellschaft.
Die Chancen, die Auswirkungen der Klimakatastrophe anzugehen sowie Hunger und Not in der Welt zu verringern, werden durch Kriege und Aufrüstung drastisch reduziert. Die globalen Probleme können nur gemeinsam gelöst werden.
Für einen Aufbruch für den Frieden !
Konflikte diplomatisch lösen – weltweit ; Abrüstung statt Aufrüstung
Unterzeichnung des Atomwaffenverbotsvertrages durch die Bundesregierung - Keine „atomare Teilhabe“ Deutschlands!
Keine Anschaffung von bewaffneten Drohnen;
Keine Waffenexporte !
Fluchtursachen angehen, wirtschaftliche Ausbeutung beenden !
Aktive Friedenspolitik, vertrauensbildende Maßnahmen und Aufbau kollektiver Sicherheitssysteme unter Einbeziehung von Russland und China
                

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Die Jahreshauptversammlung der GEW Hof-Wunsiedel am 3. Februar im Hofer Postsportheim war gut besucht, eine Reihe von Jubilarinnen und Jubilaren wurde geehrt und mit einem Buchgutschein beschenkt. Nicht zuletzt wurde ein neuer Kreisvorstand einstimmig gewählt:

 

Vorsitzender . Karlheinz Edelmann (Hof)

Stellvertreter: Sebastian Lehmann (Hof)

Kassierer : Bernd Mangei (Oberkotzau)

Presseverantw. : Eva Petermann (Eva).

 

Leider musste der geplante Vortrag zur Hofer Schulgeschichte mit Dr. Axel Herrmann und Dr. Hans Schönemann verschoben werden.

Die "Chronik zur Hofer Schulgeschichte" ist erhältlich in den Hofer Buchhandlungen und direkt beim Langnamenverein. Die Lektüre lohnt sich!

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27. Januar 2022

GEW und VBE: „Niemals vergessen – der Relativierung des Holocaust entschieden entgegentreten“

 

Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) und die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) mahnen zum „Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus“, die Erinnerung an die NS-Verbrechen wach zu halten und aus dieser Zeit zu lernen.

 

Mit großer Sorge sehen die beiden Bildungsgewerkschaften, dass antisemitische Verschwörungstheorien erstarken und sich zunehmend verbreiten. Die Corona-Proteste offenbarten ein erschreckend hohes Maß an Geschichtsvergessenheit und -verharmlosung, wenn Teilnehmerinnen und Teilnehmer sich mit Opfern und Verfolgten des Nationalsozialismus gleichsetzen oder sich zu Widerstandskämpfern gegen eine Diktatur erklären....(...)

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Liebe Kolleginnen und Kollegen,

          die GEW Bayern hat eine Umfrage erstellt:
Welches Wissen haben Kolleg*innen über das Zeugnisverweigerungsrecht (weitere Infos siehe unten).
Macht mit, die Fragen sind in zwei Minuten beantwortet. Hier der Link:


https://www.gew-bayern.de/aktuelles/detailseite/umfrage-zum-zeugnisverweigerungsrecht
 

Leerstelle im neuen Koalitionsvertrag!
 
§ 53 StPO reformieren – Vertrauensverhältnisse der Sozialen Arbeit schützen!
 

"Das „Bündnis für ein Zeugnisverweigerungsrecht in der Sozialen Arbeit“ (BfZ) vermisst Aussagen im vorgelegten Koalitionsvertrag der Ampel-Parteien zur Ausweitung des Zeugnisverweigerungsrechts für Sozialarbeiter*innen und mahnt dringend eine Überprüfung des seit beinahe 50 Jahren bestehenden Bundesverfassungsgerichtsurteils an.

Die notwendigen und von allen künftigen Regierungsparteien als sinnvoll erachteten Diskussionsprozesse müssen nun innerhalb der neuen Regierung eingeleitet werden.„Die Beratung und Begleitung von Menschen in schwierigen Lebenssituationen erfordert ein
Höchstmaß an Vertrauen.

Das fehlende Zeugnisverweigerungsrecht für Sozialarbeiter*innen verhindert regelmäßig die Thematisierung sensibler Erfahrungen von Klient*innen einerseits und erschüttert im Extremfall die bestehende professionelle Beziehung nachhaltig“, so Matthias Stein, Sprecher des BfZ...."

Aus der PM des BfZ für ein Zeugnisverweigerungsrecht in der Sozialen Arbeit (BfZ) vom 26.11.21; weitere Informationen siehe:

www.zeugnis-verweigern.de; https://www.facebook.com/GEWBayern/posts/4539776989438855

https://www.instagram.com/p/CWvU3B0qbC

https://twitter.com/gew_bayern/status/1464214233671999490

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