Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Oberfranken
GewerkschaftErziehung und WissenschaftOberfranken

GEW  Kreisverband Hof - Wunsiedel                        

Herzliche Einladung zum

            Mitgliedertreffen

        der GEW Hof-Wunsiedel

               Donnerstag, 18. Juli,

   ab 19 Uhr im Restaurant des Hotel Seeblick am Untreusee

    Mitglieder und Interessierte sind herzlich willkommen!
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                    Neuerscheinung in Hof !

 

"Wir dachten nicht, dass die Nazis so gefährlich sind"

 
Bei der GEW Hof-Wunsiedel und beim DGB Oberfranken für Mitglieder kostenlos zu erhalten! (S. ganz unten.)
 
Über 70 Seiten Recherche des IG-Metall-Kollegen Randolph Oechslein im Auftrag des DGB Oberfranken zum faschistischen Terror gegen die Gewerkschaften nach 1933 - mit bislang unbekannten Fotos und Dokumenten und vielen bekannten wie auch nicht bekannten Namen. Aus der konkreten Darstellung auf der lokalen Ebene, ergänzt durch zentrale Dokumente, formt sich ein eindrucksvolles, erschütterndes Bild der Ereignisse um 1933 in ganz Deutschland. 
Erhältlich vom DGB Oberfranken Email: oberfranken@dgb.de
bzw. von unserem Kreisvorsitzenden Karlheinz Edelmann (GEW Hof-Wunsiedel) : Email: edekarl@yahoo.de
Für unsere Mitglieder ist die Broschüre kostenlos.
 
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ein interessanter Aufruf (in Auszügen):von Kolleginnen und Kollegen, auch aus Oberfranken

Gewerkschaften gegen Aufrüstung und Krieg!           Friedensfähigkeit statt Kriegstüchtigkeit!

Initiative 'Gewerkschafter gegen Aufrüstung'„… Gigantische Finanzmittel und Ressourcen werden für Krieg und Militär verpulvert. (…) Während in den sozialen Bereichen, bei Bildung und Infrastruktur gravierend gekürzt wird und die Lasten der Klimapolitik auf die Masse der Bevölkerung abgewälzt werden. Die Gewerkschaften müssen sich unüberhörbar für Friedensfähigkeit statt „Kriegstüchtigkeit“ einsetzen, für Abrüstung und Rüstungskontrolle, Verhandlungen und friedliche Konfliktlösungen. Für Geld für Soziales und Bildung statt für Waffen. Das ergibt sich aus ihrer Tradition und ihren Beschlüssen. Auch und besonders in den aktuellen Auseinandersetzungen um die internationale Politik und um die Haushaltspolitik! (…) Wir fordern unsere Gewerkschaften und ihre Vorstände auf, den Beschlüssen und ihrer Verantwortung gerecht zu werden! Die Gewerkschaften müssen sich laut und entschieden zu Wort melden und ihre Kraft wirksam machen: Gegen Kriege und gegen Aufrüstung!“

Aufruf von über 140 GewerkschafterInnen bei der Initiative ‚Gewerkschafter gegen Aufrüstung‘ externer Link vom 4.03.2024 mit Möglichkeit der Mitunterzeichnung.

 

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 GEW-Jahreshauptversammlung am 25. Januar - sehr gut besucht!

Lehrkräfte-Bashing“ ist genau das, was Kolleginnen und Kollegen am wenigsten brauchen – so die einhellige Meinung auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Hof-Wunsiedel. Als „undifferenziert und am Arbeitsalltag der Lehrkräfte völlig vorbei“ bezeichneten die Pädagoginnen und Pädagogen die Kritik des OECD-Bildungsdirektors Schleicher wegen des miserablen Abschneidens deutscher Schulen in der jüngsten PISA-Studie. Schleicher hatte den Lehrkräften u.a. Defizite in Bezug auf Eigeninitiative bzw. Innovations- und Teambereitschaft unterstellt. Die PISA-Studie offenbart in der Tat markante Leistungsschwächen. Doch handele es sich dabei „nur um die sichtbare Spitze des Problem-Eisbergs bzw. nur um die Symptome eines von Selektion bestimmten, rein leistungsorientierten Schulsystems“, erklärte Sebastian Lehmann, stellvertretender GEW- Kreisvorsitzender. Offensichtlich genüge dieses den eigenen Ansprüchen nicht mehr, so Lehmann.

 

In Deutschland herrscht der größte Lehrkräftemangel seit Jahrzehnten. Auszublenden, dass dieser Notstand die im Bildungssystem Beschäftigten seit Jahren ans Belastungslimit bringt, und gleichzeitig die notwendigen Reformen, inklusive verbesserter Arbeitsbedingungen, zu blockieren – das ist aus Sicht der GEW „schlicht unseriös“. Die Bildungsgewerkschaft erinnert an den bundesweiten Protesttag „Bildungswende jetzt!“ im vergangenen September. Landesregierungen und Kultusministerien müssten endlich umsteuern.

 

Im Vordergrund der sehr gut besuchten diesjährigen Jahreshauptversammlung standen ansonsten der Rückblick des GEW-Kreisvorsitzenden Karlheinz Edelmann auf die vielfältigen Gewerkschaftsaktivitäten im vergangenen Jahr. Außerdem der obligatorische Kassenbericht von Bernhard Mangei und die Ehrung langjähriger Mitglieder, unter ihnen auch die frühere stellvertretende GEW-Landesvorsitzende und Mitglied des Landtags für Bündnis 90 – Die Grünen, Gudrun Lehmann. Pädagoginnen und Pädagogen wie sie seien es doch, die sich ihr ganzes Berufsleben lang trotz schlechter Rahmenbedingungen „tagtäglich für die jungen Menschen bzw. für Chancengleichheit aller Lernenden ins Zeug gelegt haben“, sagte Edelmann. Dazu gehöre selbstverständlich längeres gemeinsames Lernen. „Und zwar ohne den gefürchteten Übertrittsdruck in Grundschulen“, wie Sebastian Lehmann hinzufügte, „also pädagogische Strukturen, in der die wissenschaftlichen Erkenntnisse der Gegenwart auch endlich Eingang in die Praxis finden.“

 

Gleicher Zugang zu Bildung ist Verfassungsgebot“, erinnerte GEW-Vorstandsmitglied Eva Petermann. Der Vorschlag der bayerischen Kultusministerin, zu Unterrichtsbeginn eine Viertelstunden-Instruktion über die Verfassung abzuhalten, wirke „bestenfalls hilflos“. Demokratie müsse „in Schulen gelebt werden und nicht nur als weiterer Lehrplaninhalt markiert sein“, betonte Lehmann. Versteht sich, dass auch die GEW gemeinsam mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) zu den Aufrufern der Hofer Demo gegen Rechts am 27.1. gehörte.

Anschließend folgte der sehr anschauliche öffentliche Vortrag der Lokalhistoriker Dr. Axel Herrmann und Dr. Hans Schönemann zu "Schule im Schatten des Hakenkreuzes", der auf großes Interesse stieß.

 

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Kampagne für ein Zeugnisverweigerungsrecht für Soz.päds.
 Unsere Kollegin Sabine Prell (Mitinitiatorin des Bündnisses) berichtet  einem skandalösen aktuellen Fall im Zusammenhang mit einer Zeugnisverweigerung in Karlsruhe. Dazu fand im März eine Protestaktion in Berlin statt.                                              

Stellungnahme des Bündnisses für ein Zeugnisverweigerungsrecht in der Sozialen Arbeit zu Vorladungen der Karlsruher Fanprojekt-Mitarbeitenden (15. Mai 2023). In dem Bündnis arbeitet inzwischen auch ein Mitglied des Hauptvorstands der GEW mit sowie Vertreter von Verdi.

 

"Ein Zeugnisverweigerungsrecht für die Soziale Arbeit ist dringend notwendig, wie ein aktueller Fall in Karlsruhe zeigt. Dort sehen sich die Mitarbeiter*innen des Fanprojektes Karlsruhe momentan einer
beruflich wie privat extrem belastenden Situation ausgesetzt.

Fanprojekte arbeiten im Rahmen des NKSS (Nationales Konzept Sport und Sicherheit) und leisten in Fanszenen Soziale Arbeit auf Grundlage der §§ 11 & 13 des SGB VIII.
Im Nachgang der Geschehnisse beim Heimspiel gegen den FC St. Pauli am 17. Spieltag gelang es den Karlsruher Mitarbeiter*innen, intensive Reflexionsprozesse zu begleiten, Aufarbeitung zu ermöglichen und Konfliktparteien an einen Tisch zu bringen, um Versöhnung zu ermöglichen und Verhaltensänderungen anzustoßen.......
Dies ist ihr gesellschaftlicher Auftragdessen vorbildhafte Erfüllung hier nun zum Grund wird, dass sie momentan einer zeugenschaftlichen Vernehmung durch die Staatsanwaltschaft Karlsruhe ausgesetzt
sind. Preisgegeben werden sollen Inhalte aus den Gesprächen im Nachgang des Spieltages, die durch ein besonderes Vertrauen geprägt und überhaupt nur dadurch möglich waren.
Aus gutem Grund sieht das Gesetz im §203 des StGB für Sozialarbeitende eine Schweigepflicht vor, deren Verletzung mit bis zu einem Jahr Haft bestraft werden kann....Wie sollen denn ganzheitliche Hilfsangebote aussehen, wenn die Beteiligten nicht offen reden können und Sozialarbeitende nur die halbe Wahrheit kennen? …..

In Karlsruhe wird gerade versucht, diesen Kernbereich der Sozialen Arbeit zu nutzen, um strafprozessuale Erkenntnisse zu gewinnen.
Das besondere Vertrauen, welches eine gelingende Soziale Arbeit überhaupt erst ermöglicht, durch das Brechen der Schweigepflicht zu zerstören, hat weitreichende Auswirkungen über den Einzelfall hinaus. Die Geschehnisse in Karlsruhe betreffen also nicht nur die Mitarbeiter*innen vor Ort und auch nicht nur die aufsuchende und mobile Sozialarbeit mit jugendlichen und heranwachsenden Fußballfans, sondern gefährdet alle Bereiche der Sozialen Arbeit, denen ein besonderes Vertrauensverhältnis zugrunde liegt.....Die Androhung von Ordnungsgeld und Beugehaft macht diese Arbeit für Mitarbeiter*innen unzumutbar....(...)"

Näheres auch hier:

https://deref-gmx.net/mail/client/qPqGPi77xbM/dereferrer/?redirectUrl=https%3A%2F%2Fwww.zeugnis-verweigern.de%2F2023%2F05%2F15%2Ffast-im-knast-stellungnahme%2F

 

https://deref-gmx.net/mail/client/nuSs4t2u9-w/dereferrer/?redirectUrl=https%3A%2F%2Fwww.bag-fanprojekte.de%2F2023%2F04%2F13%2Fpolizeiliche-massnahmen-behindern-die-arbeit-der-sozialpaedagogischen-fanprojekte%2F;

 

www.zeugnis-verweigern.de; https://www.facebook.com/GEWBayern/posts/4539776989438855

https://www.instagram.com/p/CWvU3B0qbC

https://twitter.com/gew_bayern/status/1464214233671999490                           

              

c/o  Sabine Prell
  für den AK Zeugnisverweigerungsrecht in Bayern der GEW .

 

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GEW-Kreisvorsitzender : Karlheinz Edelmann (Hof)

Stellvertreter: Sebastian Lehmann

Kassierer : Bernd Mangei

Presseverantw. : Eva Petermann 

 

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