GEW HOF
GEW HOF
Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft GEW Oberfranken
Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft                                           GEW Oberfranken

GEW  Hof - Wunsiedel

 Kolleginnen und Kollegen der GEW Hof-Wunsiedel

auf der GEW-Jahreshauptversammlung Mitte Januar!

 

GEW: „Digitalisierung ist keine Privatsache – Staat muss mehr in Ausstattung und Infrastruktur investieren!“

Bildungsgewerkschaft stellt repräsentative Mitgliederstudie zum Digitalpakt und zur Digitalisierung an Schulen vor

Frankfurt a.M. – Bund, Länder und Kommunen müssen mit einer gemeinsamen Kraftanstrengung dafür sorgen, dass deutlich mehr Geld in die Digitalisierung der Schulen gesteckt wird. Das ist die Konsequenz aus einer repräsentativen Mitgliederstudie der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). „Digitalisierung darf keine Privatsache sein. Das ist bisher jedoch oft der Fall: Neun von zehn Lehrkräften müssen ihre privaten Endgeräte für dienstliche Zwecke nutzen“, sagte Ilka Hoffmann, GEW-Vorstandsmitglied Schule, am Mittwoch während einer Pressekonferenz der Bildungsgewerkschaft in Frankfurt a.M. 93 Prozent der befragten GEW-Mitglieder an Schulen nutzten digitale Medien im Unterricht, davon 55 Prozent mehrmals wöchentlich. Die Mehrheit der Lehrkräfte ist vom Nutzen digitaler Medien überzeugt. „Die Resultate zeigen: Für die meisten GEW-Mitglieder an Schulen war es schon vor der Corona-Krise ganz normal, digitale Medien und Kommunikationsmittel in der Schule einzusetzen“, betonte Hoffmann.

Wir brauchen dringend eine öffentliche Finanzierung von Endgeräten. Die zusätzlichen 500 Millionen Euro, die in der Corona-Krise bereitgestellt wurden, sind nur ein Anfang. Bildungsinfrastruktur vorzuhalten, ist eine wichtige öffentliche Aufgabe. Bislang ist es aber nur möglich, dass ein Schulträger maximal 20 Prozent der Fördermittel aus dem ‚Digitalpakt Schule‘ für mobile Endgeräte einsetzt. Land und Schulträger müssen jedoch auch die Lehrkräfte mit Endgeräten ausstatten“, sagte Ansgar Klinger, GEW-Vorstandsmitglied Berufliche Bildung und Weiterbildung. Hoffmann ergänzte: „Auch bei den Apps und digitalen Tools, die zurzeit aus dem Boden schießen, brauchen wir öffentliche Kontrolle sowie transparente und gebündelte Informationen. Bildung in der digitalen Welt darf nicht zu einem privaten, profitorientierten Patchwork werden.“

Auch bei den Themen Datenschutz, Fortbildung und technische Unterstützung belegt die Studie Defizite. (Auszug aus der Pressemitteilung des GEW-Bundesvorstands vom 3.6.20)

                    * * * * * * * * * * * *
AUFRUF ZUM 8. MAI, TAG DER BEFREIUNG

Abrüsten statt Aufrüsten! Für eine neue Entspannungspolitik jetzt!

Neben zahlreichen Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens hat auch die GEW-Bundesvorsitzende Marlies Tepe diesen Aufruf (unten Auszug) unterschrieben.

 

75 Jahre nach Kriegsende ist der Frieden wieder bedroht. Vieles ist unsicher geworden, neue Gefahren sind hinzugekommen......

Das 21. Jahrhundert darf nicht zu einem Jahrhundert der Konfrontation und Gewalt werden. Unsere Aufgaben heißen vielmehr: Aufbau einer gesamteuropäischen Friedensordnung, Stärkung der Vereinten Nationen, weltweite Abrüstung und Rüstungskontrolle, friedliche Beilegung ökonomischer, sozialer und ökologischer Konflikten. Unsere Verantwortung ist eine Politik globaler Gerechtigkeit.  

Wir sind viele und in der Demokratie nicht ohnmächtig.

Wir sagen daher Nein zu einer Sprache der Macht, aber ein Ja zu einer Kultur des Friedens, der Vernunft und der Zusammenarbeit.

Wir sagen Nein zu einer Erhöhung der Militärausgaben!

Abrüsten statt Aufrüsten! Für eine neue Entspannungspolitik jetzt!

 

             * * * * * * * * * *

 

„Es bleibt dabei: Der Gesundheitsschutz muss im Mittelpunkt stehen!“

 

GEW – Hof-Wunsiedel    Pressemitteilung 26. 4. 20

Warnungen zum Wiedereinstieg an Schulen und Kitas / „Gesundheit first“ / Ansteckungsrisiko ausgeräumt?

 

Welch einen logistischen Kraftakt der Wiedereinstieg auch nur eines Teils der Schülerschaft darstellt, spiegeln die Aussagen der gymnasialen Schulleitungen in der Frankenpost-Umfrage vom Samstag deutlich wider...........(Auszug)

 

Zur Corona-Krise:

DGB fordert: Geld für Gesundheit statt für Rüstung!

Die Corona-Pandemie zeigt, wie wichtig ein funktionierendes und gut ausgestattetes öffentliches Gesund-heitssystem ist.. Die Corona-Krise legt die Auswirkungen der chronischen Unterfinanzierung des deutschen Gesundheitswesens schonungslos offen.

Es ist ein Armutszeugnis für ein reiches Land, dass in Kliniken und Arztpraxen medizinische Schutzausrüstung für das Personal fehlt. Es muss dringend deutlich mehr Geld in das Gesundheitswesen investiert werden statt Milliarden für Rüstung und Militär zu verschwenden.

Scharf kritisiert der DGB die hohen Rüstungsausgaben: Der deutsche Verteidigungshaushalt lag 2014 noch bei 32 Milliarden Euro, inzwischen ist er bei 45 Milliarden Euro angelangt. Die irrwitzige Nato-Zielvorgabe, zwei Prozent des Bruttoin-landsprodukts für Rüstung auszugeben, würde die Rüstungsausgaben auf jährlich 70 Milliarden Euro erhöhen. Das wäre weit mehr als eine Verdopplung der Rüstungsausgaben von 2014.

Auch in Deutschland stehen völlig andere Aufgaben auf der Tagesordnung als der Umbau der Bundeswehr zu einer weltweit einsetzbaren Interventionsarmee. Statt Geld für Panzer und Kampfflugzeuge auszugeben, brauchen wir Investitionen in ein gut ausgestattetes öffentliches Gesundheitswesen und in ein gut ausgebildetes und gut bezahltes Personal in allem Gesundheitsbereichen...

 

Quelle: Leicht gekürzte PM DGB Bergstraße und Odenwaldkreis (Südhessen)

 

GEW zum Equal Pay Day: „Gleiches Geld für gleichwertige Arbeit!"

Frankfurt a. M. – Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) mahnt die Arbeitgeber in den Ländern, endlich alle Lehrkräfte nach A13 (Beamte) und E13 (Angestellte) zu bezahlen. „Auf Augenhöhe verhandeln: Wir sind bereit und dabei. Doch bei den  Arbeitgebern vor allem in den großen Ländern Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen tut sich zu wenig“, erklärte Frauke Gützkow, GEW-Vorstandsmitglied Frauenpolitik.

Die GEW hat mit ihrem Vorstoß für die gleiche Bezahlung aller voll ausgebildeten Lehrkräfte schon einige Erfolge erzielt: „‚JA13 – weil Grundschullehrer*innen und Lehrkräfte in der Sekundarstufe I es verdienen‘ – viele Länder, von Bremen über Berlin und Brandenburg bis Sachsen, haben diesen Ruf bereits verstanden“, sagte Gützkow.

Besoldungs- und Tarifpolitik ist Gleichstellungspolitik. An Grundschulen arbeiten zu 90 Prozent Frauen. Das überkommene Motto ‚Kleine Kinder, kleines Geld‘ diskriminiert Frauen. Auch Rechtsgutachten bestätigten der GEW, dass die schlechtere Bezahlung der Grundschullehrerinnen gegenüber Lehrkräften an anderen Schulformen eine mittelbare Diskriminierung sei. Damit ist die überkommene Ungleichbehandlung der verschiedenen Lehrämter sogar verfassungswidrig.

     * * * * * * * * * * * *

 

GEW verschiebt Landesdelegiertenkonferenz wegen Corona-Virus. Auch andere Versammlungen werden bis auf weiteres leider ausfallen müssen!

Mitteilung vom 14.3.2020 :

Schließung von Schulen und Kitas in Bayern:

GEW Hof-Wunsiedel fordert Augenmaß und Gerechtigkeit

 

Der Kreisvorstand der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Hof-Wunsiedel begrüßt, dass die Staatsregierung ihre Fürsorgepflicht besonders gegenüber vom Coronavirus besonders bedrohten Kolleg*innen, Kindern und Jugendlichen an Schulen und in Kindertageseinrichtungen wahrnimmt: „Drastische Umstände erfordern drastische Maßnahmen“, erklärt der Kreisvorstand. Doch bei der Umsetzung „brauchen wir unbedingt Augenmaß.“ (Auszug)

 

* * *

     Besuch des Jüdischen Friedhofs in Hof am 20. Februar 2020

Führung: Dr. A. Khasani, stellvertret. Vorsteher der Israelit. Kultusgemeinde (Hof)

Die Veranstaltung von VVN - BdA Hof / Wunsiedel und GEW Hof-Wunsiedel traf auf unerwartet große Resonanz - ca. 50 Interessierte ließen sich an Ort und Stelle +über den in der Regel der Öffentlichkeit nicht zugänglichen Jüdischen Friedhof informieren. Die Veranstaltung knüpfte an den antifaschistischen Stadtrundgang der GEW im letzten Jahr an.

* * *

Buchtipps

Neuerscheinung zum Thema Berufsverbote:

 

Heinz-Jung-Stiftung (Hg.) "Wer ist denn hier der Verfassungsfeind! Radikalenerlass, Berufsverbote und was von ihnen geblieben ist" Frankfurt 2019, Papyrossa Verlag  ISBN  978-3-89438-720-4

 

Neuerscheinung zum Helmbrechtser Todesmarsch

 

Das Frauenkonzentrations- und Außenlager Helmbrechts
Der Todesmarsch von Helmbrechts nach Volary CZ/Wallern
(10 Euro)
(mit Beiträgen u.a. von Ulrich Fritz, Stefan Pöhlmann, Klaus Rauh, Dr. Jörg Skriebeleit, Nanne Wienands, Regina Scholz )


In dieser Neuerscheinung von 2019 wird das unendliche Leiden, aber auch der Mut der vorwiegend jüdischen weiblichen Häftlinge auf ihrem Weg, kurz vor Kriegsende, nach Wallern (heute Volary, Tschechien) beschrieben.
Das Wegschauen der Bevölkerung.
Das Morden der Bewacherinnen und Bewacher der SS.
Die späte Versöhnung der Überlebenden.

Die sehr sehenswerte Gedenkstätte Langer Gang in Schwarzenbach/Saale (Nähe Bahnhof) (vgl. Website) hält weitere Infos bereit.

Das Buch ist im Buchhandel erhältlich, bei der Geschäftstelle der IG Metall in Münchberg sowie bei dem Vorstandsmitglied des Vereins gegen das Vergessen, Regina Scholz, in Oberkotzau.

                                 * * * * *

                     GEW Hof-Wunsiedel

Kontakt:

Karlheinz Edelmann, Kreisvorsitzender

edekarl@yahoo.de

 

 

           * * * * * * * * * * * * * * * *              

                                                    

 

Wir wünschen allen Mitgliedern

Energie, Einfallsreichtum und viel Mut

zur nötigen Veränderung

(nicht nur) des Bildungssystems -

es ist an der Zeit !

 

 

 

 

GEW fordert mehr Unterstützung armer Kommunen (Thu, 04 Jun 2020)
>> Mehr lesen

Hilfen für Auslandsschulen in der Corona-Krise (Thu, 04 Jun 2020)
>> Mehr lesen

„Immer wieder neu prüfen, was geht“ (Thu, 04 Jun 2020)
>> Mehr lesen

Warum Corona-Leugner gefährlich sind (Thu, 04 Jun 2020)
>> Mehr lesen

Greenscreen und Screencast (Thu, 04 Jun 2020)
>> Mehr lesen

Druckversion Druckversion | Sitemap
© GEW-Oberfranken