GEW HOF
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Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft GEW Oberfranken
Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft                                           GEW Oberfranken

GEW  Kreisverband Hof - Wunsiedel                        

E I N L A D U N G

zur GEW-Jahreshauptversammlung am

 

           Do, 3. Februar, 18 Uhr, im Hofer Postsportheim.

 

Im Anschluss daran, ab

 

ca. 19.30 Uhr, öffentliche Veranstaltung

mit Dr. Axel Herrmann (Vorsitzender des Langnamenvereins),

 

der uns mit einer kurzweiligen Lesung die von ihm und Kollegen Dr. Hans Schönemann näher erforschte Hofer Schulgeschichte nahebringen wird (s.u.). 

Die beiden Autoren des sehr umfangreichen Bandes, der in diesem Frühjahr als Band XII der Chronik der Stadt Hof erschienen ist, bieten interessante Einblicke in die umfangreiche Tradition des schulischen Lebens in Hof.

Die "Chronik zur Hofer Schulgeschichte" ist erhältlich in den Hofer Buchhandlungen und direkt beim Langnamenverein. Die Lektüre lohnt sich!

                   * * * * * * * * * *

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

          die GEW Bayern hat eine Umfrage erstellt:
Welches Wissen haben Kolleg*innen über das Zeugnisverweigerungsrecht (weitere Infos siehe unten).
Macht mit, die Fragen sind in zwei Minuten beantwortet. Hier der Link:


https://www.gew-bayern.de/aktuelles/detailseite/umfrage-zum-zeugnisverweigerungsrecht
 

Leerstelle im neuen Koalitionsvertrag!
 
§ 53 StPO reformieren – Vertrauensverhältnisse der Sozialen Arbeit schützen!
 

"Das „Bündnis für ein Zeugnisverweigerungsrecht in der Sozialen Arbeit“ (BfZ) vermisst Aussagen im vorgelegten Koalitionsvertrag der Ampel-Parteien zur Ausweitung des Zeugnisverweigerungsrechts für Sozialarbeiter*innen und mahnt dringend eine Überprüfung des seit beinahe 50 Jahren bestehenden Bundesverfassungsgerichtsurteils an.

Die notwendigen und von allen künftigen Regierungsparteien als sinnvoll erachteten Diskussionsprozesse müssen nun innerhalb der neuen Regierung eingeleitet werden.„Die Beratung und Begleitung von Menschen in schwierigen Lebenssituationen erfordert ein
Höchstmaß an Vertrauen.

Das fehlende Zeugnisverweigerungsrecht für Sozialarbeiter*innen verhindert regelmäßig die Thematisierung sensibler Erfahrungen von Klient*innen einerseits und erschüttert im Extremfall die bestehende professionelle Beziehung nachhaltig“, so Matthias Stein, Sprecher des BfZ...."

Aus der PM des BfZ für ein Zeugnisverweigerungsrecht in der Sozialen Arbeit (BfZ) vom 26.11.21; weitere Informationen siehe:

www.zeugnis-verweigern.de; https://www.facebook.com/GEWBayern/posts/4539776989438855

https://www.instagram.com/p/CWvU3B0qbC

https://twitter.com/gew_bayern/status/1464214233671999490

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Aus dem Aufruf der GEW Bayern zum 50. Jahrestag des sog. „Radikalenerlass“:
                Unterstützt die Unterschriftensammlung der Betroffenen!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

        im Januar 1972 verabschiedeten die Ministerpräsidenten der Länder unter dem Vorsitz von Willy Brandt den Extremistenbeschluss.

In seiner Folge wurden ca. 3,5 Millionen Bewerber*innen für den öffentlichen Dienst überprüft. Wer vom Verfassungsschutz als „Radikaler“ oder „Verfassungsfeind“ eingestuft wurde, wurde aus dem öffentlichen Dienst entfernt oder erst gar nicht eingestellt.

 

Bundesweit wurden 11.000 Berufsverbote ausgesprochen, 2.200 Disziplinarverfahren geführt, 1.256 Bewerbungen abgelehnt und 265 Personen entlassen. Betroffen waren vor allem Kommunist*innen, andere Linke und Gewerkschafter*innen. In Bayern auch Sozialdemokrat*innen und Engagierte der Friedensbewegung.

Die Berufsverbote stehen im Widerspruch zum Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz und den Kernnormen des internationalen Arbeitsrechts, wie die ILO seit 1987 feststellt. Auch der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte verurteilte 1995 die Praxis der Berufsverbote.

Das Aussprechen von Berufsverboten hat die Berufsbiographien vieler Kolleg*innen in der GEW nachhaltig geprägt. Und auch heute gibt es gelegentlich noch Fälle, in denen junge Kolleg*innen unter Druck gesetzt werden, weil sie zu systemkritisch sind.

Deshalb bitte ich Euch den bundesweiten Aufruf von Betroffenen des Radikalenerlasses durch Eure Unterschrift zu unterstützen.

 

Es ist an der Zeit,

1.    den „Radikalenerlass“ generell und bundesweit offiziell aufzuheben,

2.    alle Betroffenen voll umfänglich zu rehabilitieren und zu entschädigen,

3.    die Folgen der Berufsverbote und ihre Auswirkungen auf die

       demokratische Kultur wissenschaftlich aufzuarbeiten.

 

Eure Unterschrift könnt Ihr online unter www.berufsverbote.de leisten.

Zum 50. Jahrestag der Berufsverbote wird der Landesverband der GEW in Kooperation mit dem Bund demokratischer Wissenschaftler*innen im Februar eine vierteilige Online-Veranstaltungsreihe anbieten.

Bitte zeigt Euch solidarisch mit unseren Kolleg*innen und unterstützt ihr wichtiges Anliegen!

                                      Mit kollegialen Grüßen  Martina Borgendale

                                                      Landesvorsitzende der GEW Bayern

                  * * * * * * * * * *
Planung (ohne Gewähr!)

Weitere GEW-Mitgliedertreffen: Geplant für

20. Januar, jeweils um 19 Uhr; der Ort wird noch bekannt gegeben.

 

 

 

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