GEW HOF
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Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft GEW Oberfranken
Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft                                           GEW Oberfranken

GEW  Hof - Wunsiedel

 Kolleginnen und Kollegen der GEW Hof-Wunsiedel

auf der GEW-Jahreshauptversammlung Mitte Januar 2020!

                       

       

                               Allen Kolleginnen und Kollegen

beste Wünsche für die unterrichtsfreie Zeit -

 frohe Festtage trotz allem und einen guten Start ins Neue Jahr!

Dafür wünschen wir euch Energie, Optimismus und Widerstandskraft in jeder Beziehung!

Wir sehen uns 2021 !

 

Mitgliedertreffen der GEW Hof-Wunsiedel

finden normalerweise monatlich statt.

Leider wird vorläufig kein Präsenztreffen möglich sein.

 

GEW Hof-Wunsiedel stellt Mitgliedern kostenlos GEW-Mundschutzmasken zur Verfügung!

 

Angesichts der Pandemie-Situation werden auf absehbare Zeit keine Monatstreffen der GEW stattfinden können. „Als kleines Trostpflaster und als Dankeschön“ an alle GEW-Mitglieder, so Kreiskassierer Bernd Mangei, bietet der Kreisvorstand seinerseits einen kostenlosen roten bzw. weißen Mund-Nasen-Schutz an. Interessierte mögen sich bis zum 30. November beim Kreisvorsitzenden Karlheinz Edelmann melden.   

                                                                                         edekarl@yahoo.de

 

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GEW-Pressemitteilung

 

GEW Hof-Wunsiedel für JA 13:

Maskenspende eines Hofer Unternehmens zeugt von Anerkennung, kann aber Gleichstellung bei der Bezahlung nicht ersetzen

 

Als „eine freundliche Geste der Anerkennung“ für die besonderen Belastungen in der Schule kommentiert der Kreisvorstand der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Hof-Wunsiedel die Masken-Großspende eines regionalen Medizintechnikunternehmens an 34 Schulen in Hof Stadt und dem Landkreis. „Das werden unsere Kolleginnen und Kollegen gerne annehmen, zumal sie damit Kindern aushelfen können,“ erklärt Kreisvorsitzender Karlheinz Edelmann, allerdings mit dem kritischen Zusatz: „Better late than never – besser spät als nie.“ Denn eigentlich wäre es natürlich Aufgabe des Staates – von Schulbehörden und dem Ministerium - , für Atemschutzmasken als leider notwendiges „Arbeitsmittel“ zu sorgen.

 

Dass gerade jetzt Lehrkräften, insbesondere auch an den Grund- und Mittelschulen, eine Menge abverlangt wird, ist unbestritten. Waren sie doch mit die ersten, die wieder in die Klassenzimmer zurückgekehrt sind, um Lernen in der gewohnten Umgebung zu ermöglichen. Und dies nicht zuletzt, um deren Eltern eine halbwegs ungestörte Fortsetzung ihrer Berufstätigkeit zu ermöglichen. Schon seit Jahren herrscht an den Grund- und Mittelschulen notorische Personalknappheit. Umso mehr Arbeitseinsatz wird vom Lehrpersonal gefordert. „Wie wird es ihnen gelohnt?“, fragt der GEW-Kreisvorsitzende. Seit diesem Schuljahr können die an diesen Schulformen Unterrichtenden , und nicht nur diese, gewerkschaftlich erkämpfte Optionen wie Teilzeit, Antragsruhestand oder das Sabbatjahr bestenfalls eingeschränkt in Anspruch nehmen.

 

Nicht genug damit“, sagt Sebastian Lehmann vom GEW-Kreisvorstand und erinnert daran, dass genau diese Lehrkräfte in Bayern nach wie vor bei der Bezahlung benachteiligt sind. Landesweit findet deswegen auch in diesem November wieder die GEW-Kampagne „JA 13 – weil Grund- und Mittelschullehrer*innen es verdienen“ statt.

Andernorts, in bereits sieben Bundesländern, ist diese Höhergruppierung nach A13 bereits umgesetzt oder vereinbart. „Wir wollen, dass der Freistaat nachzieht“, so Sebastian Lehmann, der selbst seit Jahren an einer Mittelschule unterrichtet. „Denn auch hier gilt ja wohl die alte gewerkschaftliche Forderung: „Gleiches Geld für gleichwertige Arbeit“.

 

Zudem würde eine einheitliche Eingangsbesoldung für alle Lehrämter, so wie sie in vielen Ländern weltweit schon längst üblich ist, den Arbeitsplatz Grund- und Mittelschule deutlich aufwerten – gerade in Zeiten des Lehrkräftemangels ein gewichtiges Argument. Und eine bessere Bezahlung wäre ein konkreter Beweis für die öffentliche Wertschätzung der pädagogischen Arbeit in diesen Schulformen, so Eva Petermann vom GEW-Kreisvorstand: „Legen nicht diese Kolleginnen und Kollegen den Grundstein für eine solide, gute Schulausbildung und somit für gute Perspektiven der jungen Menschen in Beruf oder Studium?“

 

Aus der Pressemitteilung der GEW Hof-Wunsiedel vom 20. November.2020

 

 GEW fordert:  Coronaprämien für alle Lehrkräfte

 

Die Staatsregierung hat angekündigt, an rund 4.000 Direktor*innen und an 14.000 weitere Lehrkräfte an den rund 6.000 Schulen in Bayern anlässlich von Corona bedingten Mehrarbeiten „Leistungsprämien“ zu verteilen - ungefähr drei Lehrkräfte an jeder Schule kommen so in den Genuss von steuerfreien 500 Euro aus dem „Sonderfonds Corona“.

 

Die Bildungsgewerkschaft gönnt selbstverständlich jeder und jedem Empfänger*in eine derartige Zusatzzahlung. Die GEW ist aber auch der Auffassung, dass alle Lehrkräfte und Mitarbeiter*innen an den Schulen seit Beginn der Corona-Krise deutlich mehr Belastungen zu tragen hatten und weiter haben. Daher ist eine Anerkennung für alle Beschäftigten an den Schulen angebracht. Dies auf nur einen kleinen Teil zu beschränken, verursacht nur Missstimmung in den Kollegien. Zudem erfordert es die Mitwirkung der Personalräte.

 

Zusätzliche Prämien hin oder her: Die GEW erwartet, dass endlich auch in Bayern die dringend und bitter notwendige Anerkennung für die Kolleg*innen an den Grund- und Mittelschulen kommt – das heißt A 13/E 13 als Eingangsbesoldung oder -gehalt für alle Schularten!

 

Die Staatsregierung, so heute Landesvorsitzender Anton Salzbrunn in München, könne sich gerne auch einmal „von den entsprechenden Tarifabschlüssen inspirieren lassen“. So könne man durchaus den niedrigeren Einkommensgruppen höhere Prämien zukommen lassen. Eine solche Art von Wertschätzung sollte z. B. gerade auch den Fach- und Förderlehrer*innen zu Gute kommen.

 

Aus der Pressemitteilung der GEW Bayern vom 28.10.2020

 

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Besuch des Jüdischen Friedhofs in Hof am 20. Februar 2020

 

Führung: Dr. A. Khasani, stellvertret. Vorsteher der Israelit. Kultusgemeinde (Hof)

Die Veranstaltung von VVN - BdA Hof / Wunsiedel und GEW Hof-Wunsiedel traf auf unerwartet große Resonanz - ca. 50 Interessierte ließen sich an Ort und Stelle +über den in der Regel der Öffentlichkeit nicht zugänglichen Jüdischen Friedhof informieren. Die Veranstaltung knüpfte an den antifaschistischen Stadtrundgang der GEW im letzten Jahr an.

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Buchtipps

Neuerscheinung zum Thema Berufsverbote:

 

Heinz-Jung-Stiftung (Hg.) "Wer ist denn hier der Verfassungsfeind! Radikalenerlass, Berufsverbote und was von ihnen geblieben ist" Frankfurt 2019, Papyrossa Verlag  ISBN  978-3-89438-720-4

 

Neuerscheinung zum Helmbrechtser Todesmarsch

 

Das Frauenkonzentrations- und Außenlager Helmbrechts
Der Todesmarsch von Helmbrechts nach Volary CZ/Wallern
(10 Euro)
(mit Beiträgen u.a. von Ulrich Fritz, Stefan Pöhlmann, Klaus Rauh, Dr. Jörg Skriebeleit, Nanne Wienands, Regina Scholz )


In dieser Neuerscheinung von 2019 wird das unendliche Leiden, aber auch der Mut der vorwiegend jüdischen weiblichen Häftlinge auf ihrem Weg, kurz vor Kriegsende, nach Wallern (heute Volary, Tschechien) beschrieben.

Die sehr sehenswerte Gedenkstätte Langer Gang in Schwarzenbach/Saale (Nähe Bahnhof) (vgl. Website) hält weitere Infos bereit.

Das Buch ist im Buchhandel erhältlich, bei der Geschäftstelle der IG Metall in Münchberg sowie bei dem Vorstandsmitglied des Vereins gegen das Vergessen, Regina Scholz, in Oberkotzau.

 

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                     GEW Hof-Wunsiedel

Kontakt:

Karlheinz Edelmann, Kreisvorsitzender

edekarl@yahoo.de

 

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Wir wünschen allen Mitgliedern

Energie, Einfallsreichtum und viel Mut

zur nötigen Veränderung

(nicht nur) des Bildungssystems -

es ist an der Zeit !

 

 

 

 

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