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Allen Kolleginnen und Kollegen wünschen wir
viel Erholung in den Ferien bzw. im Urlaub
sowie angenehme, friedliche Festtage - inklusive Ostermarsch !
(Termine siehe unten wie auch die Resolution unserer bayer. Landesdelegiertenkonferenz vom März 2026 !)
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Bitte vormerken:
GEW-Jahreshauptversammlung
Montag, 27. April, Postsportheim, 18 Uhr
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"Friedenstüchtig statt kriegssüchtig!"
Wir beteiligen uns an den Ostermärschen 2026
in unserer Region:
Ostermarsch in Nürnberg
Montag, 6.4., Auftakte ab 12 Uhr, Hauptkundgebung ab 14 Uhr Kornmarkt;
ab 16.30 Friedensgebet in der Jakobskirche
Montag, 6.4., 12 Uhr Fürth Nürnberger Str. 15, Hiroshima-Platz anschl. Fahrraddemo nach Nürnberg
Weitere Ostermarsch-Termine in erreichbarer Nähe :
Samstag, 4.4. 15 Uhr Plauen Melanchthonstr. 1 A
Samstag 4.4. 12 Uhr Erlangen, Besiktasplatz
Samstag, 4.4. 14 Uhr Ansbach Martin-Luther-Platz
Alle Termine bundesweit:
https://www.friedenskooperative.de/ostermarsch-2026
Beschluss der LDK der GEW Bayern in München vom 7. März 2026:
Für die Einhaltung und Stärkung des Völkerrechts -
gegen die aktuelle Weltkriegsgefahr: Die Waffen nieder!
Die Landesdelegiertenversammlung (LDV) 2026 der GEW Bayern verurteilt die am 3. Januar 2026 gegen Venezuela und die am 28. Februar 2026 gegen den Iran durchgeführten militärischen Angriffe aufs Schärfste. Man mag zu den politischen Systemen in Venezuela und im Iran stehen, wie man will, eine wie auch immer begründete Kritik daran kann nicht die angewandte Gewalt zwischen Staaten rechtfertigen. Sie erfolgte jeweils ohne die nötige Ermächtigung durch den UN-Sicherheitsrat und ohne eine glaubwürdige Grundlage im Recht auf Selbstverteidigung, wie es die Charta der Vereinten Nationen definiert. Die GEW Bayern steht solidarisch an der Seite ihrer venezolanischen und iranischen Kolleginnen und Kollegen auf dem Weg, ihre Lebensverhält-nisse selbst zu bestimmen....
Die GEW Bayern bekräftigt deswegen ihre friedenspolitischen Positionen:
Militär und Krieg sind maßgebliche Faktoren der Umweltzerstörung und damit die größten Fluchtursachen. Der Welt droht ein neuer großer Krieg. Als Teil der Friedensbewegung setzen wir uns deswegen für Abrüstung und Völkerverständigung ein. Die freigegebenen Milliarden-pakete zur Hochrüstung lehnt die GEW Bayern ebenso ab, wie Waffenlieferungen in Kriegsgebiete, da diese nur das Kriegsgeschehen verlängern und intensivieren. Durch das gigantische Aufrüstungs-programm werden allen sozialen Bereichen Gelder vorenthalten, so auch der Bildung, dem Gesundheitswesen, der Pflege, der Flüchtlings-hilfe etc., aber auch der Bekämpfung der Klimakatastrophe, die die Existenz aller Menschen bedroht...
Die GEW Bayern unterstützt weiterhin Aktivitäten gegen das Gesetz zur Förderung der Bundeswehr in Bayern, gegen die Rekrutierung von Minderjährigen (Unter 18 nie!) sowie gegen die Wiedereinführung der Wehrpflicht.
Wir stehen gegen jede weitere Militarisierung von Bildung und Gesellschaft und gegen jeden Krieg und rufen mit Berta von Suttner: ‚Die Waffen nieder!‘ München, 7. März 2026
https://www.gew-bayern.de/aktuelles/detailseite/staerkung-des-voelkerrechts-die-waffen-nieder
! FILMTIPP !
"Das Lehrerzimmer", (2022) Regie: Ilker Catak, 98 Minuten
Dem atmosphärisch dichten, äußerst glaubwürdig gespielten und inszenierten Film, der in der Sektion Panorama der Berlinale 2023 zu sehen war und im Rahmen dessen bereits den Cicae Art Cinema Award und den Label Europa Cinemas-Preis gewann, ist ein großes Publikum zu wünschen! Nicht nur der offene Schluss, der sich einer realistischen Lösung verweigert, verblüfft bzw. schockiert.
Save the date:
GEW-Jahreshauptversammlung
Die verschobene Jahreshauptversammlung unserer GEW Hof-Wunsiedel findet nun statt am
Montag, 18. April, 18 Uhr, Postsportheim!
Offizielle Einladung folgt demnächst.
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GEW-PM vom 26.1.26 (Frankfurt/Main) (Auszug)
27. Januar: Jahrestag der Befreiung von Auschwitz
GEW und VBE: „Erinnern verpflichtet – jetzt Haltung zeigen!“
„Am 27. Januar gedenken wir der Opfer des Nationalsozialismus. Dieses Gedenken mahnt uns, die Erinnerung wachzuhalten – das ist nicht nur mit Blick auf die Vergangenheit, sondern auch die Gegenwart und Zukunft wichtig“, teilen die GEW und der Verband Bildung und Erziehung (VBE) am Holocaust-Gedenktag mit. „Antisemitismus, Rassismus und Demokratiefeindlichkeit nehmen wieder zu, in Schulen ebenso wie im gesamtgesellschaftlichen analogen und digitalen Miteinander. ....“
Wir beobachten eine schleichende Normalisierung von Menschenfeindlichkeit und autoritären Denkmustern. Wenn rechtsextreme Parteien in Parlamenten an Einfluss gewinnen, wenn Geschichtsrevisionismus Raum greift und antisemitische Hetze Alltag wird, ist das ein Angriff auf die Grundlagen unseres demokratischen Zusammenlebens. Erinnerungskultur ist deshalb keine historische Formalität, sondern Voraussetzung für eine wehrhafte Demokratie“, betont Tomi Neckov, Bundesvorsitzender des VBE.
VBE und GEW stellen fest: „Demokratiebildung darf nicht an den Rand gedrängt werden. Schulen benötigen verlässliche Strukturen, Fortbildungen und Materialien, um wirksam gegen Diskriminierung, Hass und Desinformation vorgehen zu können. Das Erinnern an die Verbrechen des Nationalsozialismus ist nicht verhandelbar – es ist eine dauerhafte Verpflichtung für alle, die in Bildung, Politik und Gesellschaft Verantwortung tragen. Nie wieder ist jetzt!
Hintergrundinformation:
Der 27. Januar ist seit 1996 ein
bundesweiter, gesetzlich verankerter Gedenktag.
Er wurde von dem verstorbenen Altbundespräsidenten Roman Herzog als
„Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus“ ins Leben gerufen.
Das Datum des Jahrestages
erinnert an die Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau sowie der Konzentrationslager Auschwitz I und Monowitz am
27. Januar 1945 durch die Rote Armee. Die Vereinten Nationen haben den 27. Januar im Jahr 2005 zum „Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust“ erklärt.
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Aktuelles zum
Zeugnisverweigerungsrecht für Sozialarbeiter
Ausgang im Karlsruher Verfahren sendet deutliches Signal an Bundespolitik; Verfahren eingestellt – rechtliches Dilemma bleibt
16.10.2025 (Auszüge aus der Pressemitteilung)
Heute wurde das Berufungsverfahren gegen drei beschuldigte Sozialarbeiter*innen des Karlsruher Fanprojekts wegen des Verdachts der Strafvereitelung am Landgericht Karlsruhe gegen Auflagen eingestellt. In seinen Eröffnungsworten betonte der vorsitzende Richter
Peter Stier das bestehende rechtliche Dilemma des fehlenden Zeugnisverweigerungsrechts, welches jedoch auf politischer Ebene und nicht in diesem Verfahren zu klären sei.
Bündnis fordert Klarheit vom Gesetzgeber
„Als Bündnis für ein Zeugnisverweigerungsrecht sind wir vor allem weiterhin davon überzeugt, dass sich unsere Kolleg*innen nicht schuldig gemacht haben“, erklärt Georg Grohmann, Sprecher des „Bündnisses für ein Zeugnisverweigerungsrecht in der Sozialen Arbeit“ (BfZ). Er verweist auf das Signal, das von dem heutigen Verfahren ausgeht: Es sei „endlich Rechtssicherheit für staatlich organisierte Hilfe zu gewährleisten. Die vorhandene Unsicherheit innerhalb der Sozialen Arbeit in Deutschland
muss ernst genommen werden.“
Durch die Einstellung des Verfahrens blieben zentrale Fragen bezüglich der Strafvereitelung und der Relevanz der von der Staatsanwaltschaft verlangten Aussagen für ihre Ermittlungsverfahren offen. Über ihre Verteidiger*innen machten die Sozialarbeiter*innen deutlich, dass die Zustimmung zur Einstellung des Verfahrens kein Schuldeingeständnis sei.
Leider würden „die nächsten Sozialarbeiter*innen in solch einer Situation erneut ...strafrechtlich bedroht sein.“
Die gesamten Ermittlungsverfahren und Prozesse hätten im Kontext der
Fanprojekte enormen Schaden verursacht und für riesige Unsicherheit in der gesamten Sozialen Arbeit gesorgt. „Dass Sozialarbeiter*innen als Privatpersonen dafür haften müssen, ihre Arbeitsgrundlage zu schützen, ist und bleibt ein Skandal“, betont Grohmann und verweist damit nicht nur auf die hohen Geldstrafen zwischen 1.500 und 3.150 €, die den Kolleg*innen auferlegt wurden.... Rechtssicherheit werde es für die Soziale Arbeit erst mit einem Zeugnisverweigerungsrecht geben. Dieses zu konkretisieren, ist und bleibt Aufgabe des Gesetzgebers.
www.zeugnis-verweigern.de | bsky.app/profile/zvr-sozialearbeit.bsky.social | instagram.com/zvr_sozialearbeit
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