GEW HOF
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Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft GEW Oberfranken
Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft                                           GEW Oberfranken

Infos und Veranstaltungen des DGB

und seiner Gewerkschaften in Oberfranken

zum Internationalen Frauentag:

 

29. Februar: Equal Care Day
Der Gender Care Gap bezeichnet den Unterschied in der
Zeitaufwendung für die Sorgearbeit von Frauen und Männern.
Männer übernehmen nur 20% und brauchen damit vier Mal so
lange, um denselben Umfang an Fürsorge- und Care-Arbeit
beizutragen. Daher findet der ECD auch nur alle vier Jahre an
einem Schaltjahr statt.

 

6. März: Equal Pay Day
Der Gender Pay Gap bezeichnet die Lohnlücke zwischen Frauen
und Männern. In Bayern liegt sie aktuell bei 21% und somit
Schlusslicht in Deutschland (Bundesdurchschnitt 18%).


26. Februar: Feminar
Veranstaltung „Arbeit fair teilen“ zum Equal Care Day, 16
Uhr, JAM, Karl-Marx-Straße 6, 95100 Selb


29. Februar: Feminar
Veranstaltung „Arbeit fair teilen“ zum Equal Care Day,
17.30 Uhr, Leuschnerzentrum, Herderstraße 29, 95444 Bayreuth


2. März: Kabarett
Kabarett „Einbildungsfreiheit“, 20 Uhr, Pfarrzentrum St.
Augustin, 96450 Coburg (Anmeldung/Platzreservierung:
stadtbuecherei@coburg.de oder 09561 89-1421)


6. März: Theater
Theaterstück „Kassandra“, 19 Uhr, Stadtbücherei,
Spitalstaße 3, 91301 Forchheim (Anmeldung und Infos
unter www.vhs-forchheim.de)


8. März: Empfang
DGB-Frauentag mit Sektempfang und Diskussion, 17 Uhr,
Sportheim am Sportplatz, 96332 Rothenkirchen
(Anmeldung bis 25.2. an bezirk.mainfranken@igbce.de)

8. März: Lyrik und Musik
DGB-Frauentag mit Lyrik & Klaviermusik „Heiteres aus
der Musenkiste“, 19 Uhr, Clubheim 1. FCS, Friedrich-Ebert-
Str. 8, 95126 Schwarzenbach a. d. Saale


8. März: Tanz
Frauentanzparty mit literarischem Intro, 20.30 Uhr,
Tanz(t)raum, Dieselstraße 14, 96450 Coburg
(Anmeldung/Platzreservierung:
stadtbuecherei@coburg.de oder 09561 89-1421)


13. März: Graphic Novel
„Intisars Auto“ – Graphic Novel mit Musik, 18 Uhr,
Stadtbücherei, 96450 Coburg
(Anmeldung/Platzreservierung:
stadtbuecherei@coburg.de oder 09561 89-1421)


20. März: Antifeminsimus?
Onlineveranstaltung zu Antifeminismus in rechten
Kreisen und zu praktischen Gegenstrategien, 18.30 Uhr,
mit Judith Rahner (Anmeldung bis 29. Februar unter
BAY.DGBFrauen@dgb.de)

 


Weitere Infos auf unseren Websites:
https://bayern.dgb.de/frauen
https://oberfranken.dgb.de

 

Die GEW Oberfranken trauert um ihren

Kollegen Hans Parnickel,

der 86-jährig verstarb.
Nimmermüde hatte er sich viele Jahre lang für
die

Anliegen der Seniorinnen und Senioren in der GEW Oberfranken und auf Bundesebene engagiert.
Die GEW Oberfranken behält Hans in ehrendem Gedenken.

 

Der Nachruf von Anton Salzbrunn, MItglied des Landesvorstandes, den er bei der Beisetzung von Hans in Burggrub gehalten hat, steht auf der Seite der GEW CO-LIF- KC auf dieser Website

 

 

Tarifeinigung im öffentlichen Dienst der Länder

 
 
 
 
 
 
 

Am 9. Dezember 2023 haben sich Gewerkschaften und Arbeitgeber in Potsdam auf ein Tarifergebnis für die rund zweieinhalb Millionen Landesbeschäftigten verständigt. Kernelemente des Abschlusses sind
Sonderzahlungen (Inflationsausgleich) in Höhe von insgesamt 3.000 Euro und eine Gehaltserhöhung in zwei Schritten:

Für Dezember 2023 gibt es eine steuer- und abgabenfreie Einmalzahlung in Höhe von 1.800 Euro.

In den Monaten Januar bis Oktober 2024 folgen monatliche Sonderzahlungen in Höhe von jeweils 120,- Euro, die ebenfalls steuer- und abgabenfrei sind, also netto wie brutto.

Im November 2024 werden die Tabellenentgelte um 200 Euro erhöht, im Februar 2025 dann um weitere 5,5 Prozent.

 

Für studentische Beschäftigte werden im Einigungspapier Mindestentgelte in Höhe von 13,25 Euro zum Sommersemester 2024, erhöht auf 13,98 Euro ab dem Sommersemester 2025 und Mindestvertragslaufzeiten von in der Regel 12 Monaten festgelegt.

Dies ist zwar noch kein Tarifvertrag („TV Stud“), aber ein wichtiger Schritt in diese Richtung.

Die Gewerkschaften hatten auch gefordert, die im Jahr 2022 für den kommunalen Sozial- und Erziehungsdienst vereinbarten Verbesserungen zu übernehmen. Dieses Ziel wurde nur teilweise erreicht.

 

Auch für die Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst der Länder werden ab 1. Oktober 2024 die Stufenlaufzeiten der S-Tabelle an die der allgemeinen Tabelle angepasst. Nur in den Stadtstaaten werden die SuE-Zulagen in Höhe von 130,- Euro und 180,- Euro eingeführt.

Die zusätzlichen freien Tagen lehnten die Länder-Arbeitgeber rigoros ab.

Für die Stadtstaaten wurden außerdem Öffnungsklauseln zu landesbezogenen Regelungen über weitere Zulagen vereinbart. Die sogenannte Hauptstadtzulage soll tarifiert werden.

Bis zum Tarifabschluss war es ein langer Weg mit drei intensiven Verhandlungsrunden. GEW-Verhandlungsführer Daniel Merbitz dankte den Kolleg*innen, die sich an den Warnstreiks beteiligt haben: "Die Landesbeschäftigten halten Anschluss an die Kolleg*innen bei Bund und Kommunen. Wir haben einen Einstieg in Tarifverhandlungen für studentische Beschäftigte und wir haben eine Zusage, im nächsten Jahr über die Weiterentwicklung der Lehrkräfte-Entgeltordnung zu verhandeln. Ohne die tollen und vielen Warnstreiks wäre all das nicht möglich gewesen." 

Die Gewerkschaften haben die zeit- und wirkungsgleiche Übertragung des Tarifergebnisses auf die Beamt*innen der Länder und die Versorgungsempfänger*innen gefordert. Dies muss aber von den Landesparlamenten noch beschlossen werden. Für Bayern wurde dies vom Finanzminister schon zugesichert.

 

 

Auch in Bamberg zeigten Kolleginnen und Kollegen von ver.di und GEW ihr Engagement in der Tarifrunde.
Am 28.11.2023 fand die Kundgebung zum ganztägigen Warnstreik statt. Hier ein Foto:

 

 

 

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Bildungspolitische Forderungen
der GEW Bayern:

 

Endlich Fortschritte für die Bildung
und die Beschäftigten erzielen!


Die Lage in den Bildungseinrichtungen ist desolat.

Erzieher*innen, Lehrer*innen, Sozialpädagog*innen, Beschäftigte an Hochschulen und in der Weiterbildung fehlen überall.

Gleichzeitig leiden alle unter den immer schlechter werdenden Arbeitsbedingungen.
Die Spaltung der Gesellschaft zwischen Arm und Reich nimmt zu. Krieg und Klimakrise sorgen für wachsende Unsicherheit in der Bevölkerung.
Die GEW Bayern stellt sich klar gegen Bildungs- und Sozialabbau und fordert von den politisch Verantwortlichen:
- Fachkräftemangel in der Bildung langfristig lösen
- Bessere Arbeitsbedingungen und Gesundheitsschutz für alle
- Arbeitszeitverkürzung statt Verlängerung der Lebensarbeitszeit  
                                  und Aufweichung des Arbeitszeitgesetzes
- Demokratische Mitbestimmung in allen Bildungseinrichtungen
- Befristungen überall beenden – Dauerstellen für Daueraufgaben
- Klimakrise ernst nehmen und entsprechend handeln
- Geschlechtergerechtigkeit durchsetzen
- Klare Haltung gegen Diskriminierung und für Vielfalt
- Senior*innenmitwirkungsgesetz auf den Weg bringen
- Gesellschaftlicher Spaltung entgegenwirken: Umverteilung von
                                                                           oben nach unten
- Bildungsungerechtigkeiten abbauen
- Mehr Geld in die Bildung!

 

 

Zusammenschluss von 150 Gewerkschaften, Bildungsverbänden, Eltern- und Schüler*innenvertretungen rief bundesweit zu Protestaktionen gegen den Bildungsnotstand auf.

Die Hauptforderungen des Bündnisses:

1. Kita und Schule ZUKUNFTSFÄHIG und INKLUSIV machen

2. Eine AUSBILDUNGSOFFENSIVE für pädagogisches Personal

3. 100 Milliarden Euro SONDERVERMÖGEN und mindestens

     10% des BIP jährlich für Bildung und Forschung

4. Echter BILDUNGSGIPFEL auf Augenhöhe

 
 
Beschluss der GEW-Landesvertreter*innenversammlung am 22.04.23:
Für Frieden, Abrüstung, Völkerverständigung!

Nach mehr als einem Jahr „Zeitenwende" in der Politik der Bundesregierung bekräftigen wir als Gewerkschafter*innen unsere Positionen für Frieden, Abrüstung und Völkerverständigung. Als Teil der Friedens- und antimilitaristischen Bewegung und vor dem Hintergrund fehlender 100 Milliarden in der Bildung, stellen wir uns als Lehrer*innen, Erzieher*innen, Pädagog*innen, Studierende und Wissenschaftler*innen in Bildung und Forschung gegen weitere Aufrüstung und Militarisierung.

Unsere Positionen sind hochaktuell, denn jeder weitere Tag des Angriffsrieges auf die Ukraine bedeutet für die betroffenen Menschen mehr Leid und Zerstörung. Wir hören von bis zu 1.000 Toten pro Tag auf jeder Seite. Mit jedem Tag wächst die Gefahr der Ausweitung der Kampfhandlungen. Der Welt droht immer mehr ein neuer großer Krieg. Der Schatten eines Atomkrieges liegt über Europa. Militär und Krieg sind maßgebliche Faktoren der Umweltzerstörung und damit die größten Fluchtursachen.

Diese Entwicklung kann nicht im Interesse der abhängig Beschäftigten sein, für die unsere Gewerkschaften stehen. Wir brauchen keine Milliardenpakete für Aufrüstung, sondern für Bildung, Gesundheit, Umwelt und Soziales. Das Wichtigste im Moment ist die Gewalt-Spirale zu stoppen, den Weg zu einem sofortigen Waffenstillstand und Verhandlungen ohne Vorbedingungen zu finden.

Wir wissen, dass das erste Opfer in Kriegssituationen die Wahrheit ist. Deshalb brauchen wir in den Bildungseinrichtungen verstärkt politische Bildung und eine aufgeklärte Medienerziehung für den kritischen Umgang mit Kriegspropaganda.

Wir stehen weiterhin gegen jede Militarisierung im Bildungsbereich und gegen die Rekrutierung Minderjähriger durch die Bundeswehr. Wir sagen: Unter 18 nie!

Als Bildungsgewerkschaft fordert die GEW Bayern:
Stärkung der friedenspolitischen Bildung!
Mehr Geld für Bildung anstatt fur Aufrüstung!
Zurücknahme des Aufrüstungsprogramms!
Frieden schaffen ohne Waffen!
Für einen sofortigen Waffenstillstand!
Die Bundesregierung muss alle Energien auf diplomatische Anstrengungen legen statt auf militärische Lösungen.
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